2025.9003.2

Branchendialoge zu Menschenrechten in globalen Lieferketten umsetzen

Geschäftsstelle der Branchendialoge zur Unterstützung bei der Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten
Auftraggeber
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Dauer
Partner
Kein politischer Träger
Kontakt

Susanne Salz

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Das Logo des Branchendialogs Lebensmittel mit symbolhafter Darstellung eines Zahnrads, einer Hand und einer Friedenstaube.

Ausgangssituation

In den internationalen Lieferketten deutscher Unternehmen können Menschenrechte verletzt werden. Deshalb müssen die Firmen ihrer Verantwortung nachkommen und Vorgaben umsetzen - entsprechend des Nationalen Aktionsplans für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP), der Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte sowie des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG).

Ziel

Die Menschenrechte in den globalen Lieferketten deutscher Unternehmen werden besser geachtet.

Vorgehensweise

Das Vorhaben schafft mit Branchendialogen einen vertrauensvollen Raum, in dem sich Firmen über menschenrechtliche Herausforderungen und passende Lösungen austauschen können. Bei den Sitzungen bringt es verschiedene Gruppen in Deutschland zusammen: Unternehmen, Verbände, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Initiativen, Institutionen und Ministerien. Sie entwickeln ein gemeinsames Verständnis der menschenrechtlichen Risiken, erarbeiten umsetzungsorientierte Leitlinien und setzen gemeinsame Pilotprojekte um.

Das Vorhaben startete die Branchendialoge 2020 mit der Automobilindustrie. 2023 folgte die Energiewirtschaft. Diese Dialoge werden seit 2025 beziehungsweise 2026 privatwirtschaftlich finanziert.

Im Jahr 2026 hat zudem der Branchendialog "Lebensmitteleinzelhandel und Ernährungsindustrie" begonnen. Die teilnehmenden Gruppen erarbeiten Maßnahmen, die menschenrechtliche Risiken in den globalen Lieferketten der Unternehmen reduzieren.

Stand: August 2026

Ein Erntearbeiter in grauem Pulli läuft mit einem Pappkarton auf einem Feld. Weitere Menschen arbeiten im Hintergrund.
Weitere Projektinformationen

CRS-Schlüssel
16070

Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikantes Nebenziel:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

Zuständige Organisationseinheit
G420 Governance, Menschenrechte

Vorgänger-Projekt
2018.9031.8

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
2.050.000 €

Passende Expertise der GIZ: Relevante nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs):
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