Ausgangssituation
Der Klimawandel mit Hitzewellen und häufigem Starkregen sowie gewaltsame Angriffe jihadistischer Gruppen beinträchtigen das Leben in den Regionen Kara und Savanes im Norden Togos. Viele junge Menschen sehen keine Perspektive, wandern ab oder radikalisieren sich.
Die Gemeinden können mit den Herausforderungen nicht umgehen. Togo befindet sich zwar in einem Dezentralisierungsprozess, der den Gemeinden mehr Zuständigkeiten und Entscheidungsbefugnisse gibt. Jedoch fehlen den Gemeinden und Regionalverwaltungen finanzielle Mittel, Fachwissen und praktische Erfahrung.
Ziel
Gemeinden und Regionalverwaltungen in den Regionen Kara und Savanes nutzen die sozialen und wirtschaftlichen Potenziale ihrer Regionen, um die Lebensbedingungen ihrer Bürger*innen zu verbessern.
Vorgehensweise
Das Vorhaben berät die togoische Regierung dabei, Kompetenzen und Finanzmittel an die Gemeinden und Regionen zu übertragen. Es ist wichtig, dass diese ihre Aufgaben effektiv und bürgerorientiert wahrnehmen. Daher bildet das Vorhaben zum Beispiel kommunale Mitarbeiter*innen weiter.
Es unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft bei Entwicklungsprojekten. Die Menschen profitieren davon etwa durch bessere Gesundheitsdienste oder höhere Chancen auf Arbeit.
Das Vorhaben fördert Beteiligungsverfahren, damit sich Bürger*innen besser in lokale Entscheidungen einbringen können, und Bürgerhaushalte, bei denen die Bevölkerung über Ausgaben entscheidet. Das fördert Transparenz und Rechenschaft.
Mit Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt das Vorhaben Berufs- und Freizeitangebote für junge Menschen, um Landflucht und Radikalisierung entgegenzuwirken.
Stand: Dezember 2025