Ausgangsituation
Der Bergbausektor ist für die Volkswirtschaft der DR Kongo von zentraler Bedeutung. So wurden 2018 28,7 % des Bruttoinlandsprodukts,
98 % der Exporte und 36,7 % der Staateinnahmen des Landes durch den Bergbau generiert. Es gelingt dem Staat jedoch nicht, diesen Reichtum über lokale Wertschöpfung oder das System der öffentlichen Finanzen der Bevölkerung zugutekommen zu lassen und eine effektive Entwicklungs- und Armutsreduktionsagenda umzusetzen
Ziel
Das Projekt Integrierte wirtschaftliche Entwicklung im Bergbausektor II (DISM II) zielt darauf ab, durch Transparenz, Partizipation und Kapazitätsaufbau einen verantwortungsvollen und nachhaltigen Bergbau in der DRK zu fördern.
Vorgehensweise
In Zusammenarbeit mit Multi-Stakeholder-Plattformen, wie EITI und IDAKI fördert das Projekt die Mobilisierung öffentlicher Einnahmen, die wirtschaftliche Diversifizierung und die Einführung sozial- und umweltverträglicher Praktiken. Die Interventionen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Provinzen Haut-Katanga, Lualaba, Nord- und Süd-Kivu.