Ausgangssituation
In Zentralamerika verändert sich die Migration: Viele Menschen bleiben in der Region, statt weiterzuziehen. Sie wechseln zwischen den Ländern, um Arbeit zu suchen und bessere Lebensbedingungen zu finden.
Gleichzeitig braucht die Region mehr Arbeitskräfte in bestimmten Branchen - wie in Bau- und Landwirtschaft. Deshalb wird geregelte Arbeitsmigration immer wichtiger. Für Länder wie Guatemala, Honduras, Panama und Costa Rica birgt das neue Herausforderungen, aber auch Chancen. Sie könnten offene Stellen besetzen und Menschen bessere berufliche Möglichkeiten bieten. Dafür müssen sie den Austausch von Arbeitskräften untereinander erleichtern. Dazu gehören zeitlich begrenzte Arbeitsmodelle, etwa für Saisonkräfte.
Ziel
Die nationalen und regionalen Bedingungen für eine reguläre Arbeitsmigration sind spürbar verbessert, da staatliche und nichtstaatliche Institutionen besser zusammenarbeiten, klare Regeln untereinander abstimmen und bestehende Strukturen effizienter nutzen.
Vorgehensweise
Das Projekt verbessert die Zusammenarbeit zwischen regionalen Organisationen, Behörden, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft, damit diese nicht länger isoliert arbeiten und die begrenzten Ressourcen besser nutzen können. Hierfür unterstützt es die Länder dabei, regionale und zwischenstaatliche Koordination und Steuerung auszubauen, bereichsübergreifende Strategien zu entwickeln und diese durch konkrete Maßnahmen zu erproben.
So arbeitet das Projekt daran, dass Arbeitsmigration sicherer, geregelter und menschenwürdiger gestaltet ist und fördert zugleich die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in der Region.
Stand: August 2026