Ausgangssituation
Mit Walen, Delfinen, Haien, Meeresschildkröten und Mantarochen, den sogenannten Blue Five, beherbergt der Südostpazifik eine marine Megafauna, die über weite Entfernungen und Ländergrenzen hinweg wandert. Das Meer und diese Arten sind durch die Auswirkungen des Klimawandels, illegale Fischerei sowie unzureichendes regionales Management bedroht. Bisherige Maßnahmen beschränken sich auf die Einrichtung nationaler Meeresschutzgebiete und koordinierte Forschung. Die effektive Planung für regionalen Meeresschutz, abgestimmte Entscheidungen zwischen den Ländern und nachhaltige Fischerei sind unzureichend. Als Folge nimmt der Bestand dieser Arten, die Biodiversität im Allgemeinen und damit die Nahrungsgrundlage für viele Menschen im Südostpazifik ab.
Ziel
Die Anrainerstaaten des Südostpazifik koordinieren ihre Bemühungen zum regionalen Meeresschutz und tragen mit dem Erhalt der Blue Five zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der marinen Biodiversität bei.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt die Koordination und Integration von Maßnahmen zum Meeresschutz im Südostpazifik auf einer Fläche von zwei Milliarden Hektar. In Zusammenarbeit mit der Ständigen Südpazifik Kommission (CPPS), Conservation International und MarViva arbeitet es mit Ecuador, Costa Rica, Kolumbien und Peru zusammen.
Die Maßnahmen umfassen politische Koordination und umfassende Abstimmung, den Aufbau von Wissen über marine Biodiversität, die langfristige Finanzierung für Meeresschutz sowie die Weiterbildung und Unterstützung von Akteuren der Privatwirtschaft, der Wissenschaft und der Regierung.
Die Aktivitäten unterstützen die beteiligten Länder dabei, ihre nationalen, regionalen und internationalen Verpflichtungen zu den Themen Klima, Biodiversität und Agenda 2030 einzuhalten.