Ausgangssituation
Die Bevölkerung im Norden Kameruns ist nicht ausreichend vorbereitet, um auf künftige klimatisch bedingte Veränderungen angemessen reagieren zu können. Dies wirkt sich bereits negativ auf die natürlichen Ressourcen Boden und Wasser aus. Von diesen Ressourcen hängt die Landwirtschaft, die wichtigste Einkommensquelle der kamerunischen Bevölkerung, ab.
Ziel
In Kameruns Norden berücksichtigen Verantwortliche den Klimawandel vermehrt mithilfe modellbasierter Raumplanung. Davon profitiert die ländliche Bevölkerung, besonders Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Viehhalter*innen.
Vorgehensweise
Das Vorhaben arbeitet im Norden Kameruns auf eine umweltfreundliche Entwicklung hin und fördert den Boden- und Grundwasserschutz:
• Es befähigt kamerunische Institutionen, Modelle des Wasserhaushalts, des Bodens und der Grundwasserverhältnisse zu erarbeiten. Von diesen Modellen können die Institutionen Empfehlungen dazu ableiten, wie die langfristige Bewirtschaftung der Ressourcen Wasser und Boden gelingt. Die Empfehlungen sollen die landwirtschaftliche Produktion sichern. Sie liefern der Raumplanung wertvolle Informationen.
• Das Vorhaben führt mit den Beteiligten Diskussionen durch, die dazu beitragen, die Empfehlungen für die Raumplanung zu erarbeiten. Dabei setzt es auf einen partizipativen Ansatz und bezieht Frauenkooperativen in der Region Nord ein.
• Als Grundlage der Diskussionen dienen Daten. Damit diese optimal genutzt werden, baut das Vorhaben die Fähigkeiten der Forschungsinstitute für Landwirtschaft und Entwicklung (IRAD) und Geologie und Bergbau (IRGM) aus. IRAD und IRGM sollen die Daten zielgruppengerecht aufbereiten und weitergeben.