PazDiversa
Das Projekt PazDiversa zielt darauf ab, die Umsetzung der geschlechtsspezifischen Maßnahmen des kolumbianischen Friedensabkommens von 2016 zu unterstützen.
Die Zielgruppe des Projekts sind insbesondere Frauen und Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten in den Regionen Caquetá, Meta, Norte de Santander und seit 2024 auch Valle del Cauca. Die Einbeziehung des Gender-Ansatzes in das kolumbianische Friedensabkommen ist auf internationaler Ebene ein wichtiger Meilenstein und stimmt zudem mit den Empfehlungen der Resolution 1325 der Vereinten Nationen (2000) überein, die die Teilhabe von Frauen in den Bereichen Sicherheit und Frieden stärkt.
Das Vorhaben arbeitet unter anderem mit folgenden Institutionen zusammen: Vizepräsidentschaft der Republik Kolumbien, Ministerium für Gleichberechtigung und Gleichstellung, Innenministerium, Landwirtschaftsministerium und die Nationale Landagentur (ANT).
Das Projekt umfasst vier Handlungsfelder.
Handlungsfeld 1: Förderung der Partizipation
Die politische Teilhabe der Zielgruppen (Frauen und Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten) ist gestärkt.
Handlungsfeld 2: Sicherung der Ressourcen
Die sozio-ökonomischen Kapazitäten der Zielgruppen sind gestärkt. Hierfür schult AMBERO Consulting die Zielgruppen z. B. zu digitalen Kompetezen und verbessert ihren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten ihrer Geschäftsideen.
Handlungsfeld 3: Veränderung von gesellschaftlicher und institutioneller Haltungen
Sowohl staatliche Institutionen als auch zivilgesellschaftliche Organisationen werden dabei unterstützt, geschlechtsspezifischer Diskriminierung und Gewalt entgegenzuwirken.
Handlungsfeld 4: Stärkung bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit"
Staatliche Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen werden darin gestärkt, den Aktionsplan in den Projektregionen umzusetzen.