Länderflagge Nordmazedonien

Nordmazedonien

  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
  • Klima- und Umweltschutz
  • Landwirtschaft und Ernährung

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit 1992 in der Republik Nordmazedonien aktiv – kurz nach der Unabhängigkeit des Landes. Im selben Jahr eröffnete sie ihr Büro in Skopje. Von dort aus arbeitet die GIZ mit Partnern aus Regierung, Zivilgesellschaft und Privatsektor in Nordmazedonien und im gesamten Westbalkan.

Nordmazedonien auf EU-Kurs: Reformen und strukturelle Herausforderungen

Als EU-Beitrittskandidat setzt Nordmazedonien Reformen um und richtet sie am EU-Recht aus. Dabei kämpft das Land mit strukturellen Herausforderungen: Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die Integration in den europäischen Arbeitsmarkt, eine effizientere Landwirtschaft und die Energiewende verlangen entschlossenes Handeln und konsequente Reformen.

Auch die Umweltbelastungen wachsen: Luftverschmutzung, unzureichendes Wassermanagement und Klimarisiken wie Dürren und Überschwemmungen erfordern koordinierte Maßnahmen auf nationaler und regionaler Ebene.

Nordmazedonien muss außerdem seine demokratische Regierungsführung, öffentliche Verwaltung und die sozioökonomische Teilhabe weiter stärken. Nur so wird der Staat seiner Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gerecht und erfüllt seine Verpflichtungen als künftiger EU-Mitgliedstaat.

Die GIZ in Nordmazedonien: Drei Schwerpunkte für eine gemeinsame Zukunft

Die GIZ arbeitet in Nordmazedonien vor allem im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Darüber hinaus setzt sie Projekte anderer deutscher Auftraggeber sowie der Europäischen Union, des Green Climate Fund und weiterer internationaler Organisationen um. Sie arbeitet mit lokalen, nationalen und regionalen Partnern vor Ort und in der gesamten Region.

Die GIZ stärkt die enge deutsch-nordmazedonische Zusammenarbeit im Rahmen der europäischen Partnerschaft. Die drei Schwerpunkte sind:

  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
  • Klima- und Umweltschutz
  • Wirtschaft und Beschäftigung

Die GIZ unterstützt Nordmazedonien dabei, öffentliche Dienstleistungen zu verbessern, sie zu digitalisieren und sozioökonomische Teilhabe zu fördern. Sie begleitet demokratische Institutionen und treibt bürgerorientierte Reformen voran. So erfüllt Nordmazedonien seine Aufgaben als künftiger EU-Mitgliedstaat verantwortungsvoll.

Die GIZ fördert erneuerbare Energien und Energieeffizienz – für mehr Energiesicherheit in Nordmazedonien. Das Land passt sich dem Klimawandel an und baut den Umweltschutz aus. Die GIZ begleitet diesen Prozess und stärkt die „Grüne Agenda für den Westbalkan“ sowie die regionale Zusammenarbeit. Außerdem setzt sie sich für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft ein.

Die GIZ fördert den Privatsektor und unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, innovativer und wettbewerbsfähiger zu werden. Regionaler Handel und eine engere Einbindung in den EU-Binnenmarkt erschließen neue Märkte. Das schafft Arbeitsplätze und stärkt inklusives Wachstum.

Länderflagge Nordmazedonien

Steckbrief Nordmazedonien

Hauptstadt
Skopje
Gesamtbevölkerung
1,82 Mio.
HDI Rang
68
BIP pro Kopf
9,29 Tsd.€

GIZ Mitarbeitende

Stand: 31.12.2025

  • 55 Nationale Mitarbeitende
  • 5 Internationale Mitarbeitende
  • 2 Integrierte Fachkräfte

Aufträge in diesem Land

Bilaterale Projekte

Die folgenden Darstellungen und Daten beziehen sich auf bilaterale Projekte – also solche, die ausschließlich in oder mit dem hier genannten Land durchgeführt werden.

David Oberhuber
Landesdirektor
GIZ-Büro Nordmazedonien
Antonie Grubisic Nr. 5
1000 Skopje
Nordmazedonien
Postanschrift
Antonie Grubisic 5
1000 Skopje
Nordmazedonien
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