Nachhaltigkeitsmanagement

Das Nachhaltigkeitsmanagement ist in der GIZ auf höchster Managementebene verankert. Die Beauftragte des Vorstandes für Nachhaltigkeit entwickelt mit Unterstützung des Sustainability Office das unternehmerische Nachhaltigkeitsmanagement weiter und berichtet direkt an die Vorstandssprecherin. Beide gehören dem Sustainability Board an, in dem darüber hinaus Leitungen verschiedener Unternehmensbereiche vertreten sind. Es berät über Nachhaltigkeitsziele und begleitet die Umsetzung und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsprogramms.

Das wichtigste Instrument im Nachhaltigkeitsmanagement der GIZ ist der Corporate Sustainability Handprint ®(CSH). Mit ihm steht an mehr als 100 Standorten der GIZ weltweit ein Lern- und Managementinstrument zur Verfügung. Der CSH erfasst systematisch die eigenen Leistungen der unternehmerischen Nachhaltigkeit, macht diese sichtbar und fördert das gemeinsame Lernen. Damit werden Innovationen, Ansätze und Konzepte kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Zudem sind wir Selbstverpflichtungen eingegangen. So ist die GIZ Teilnehmerin im Global Compact der Vereinten Nationen und hat sich dessen zehn Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Umwelt, Arbeits- und Sozialstandards sowie Korruptionsbekämpfung verpflichtet. Über die Umsetzung der Prinzipien berichtet das Unternehmen jährlich.  Zudem fördert die GIZ auch die Umsetzung des Global Compact: Seit 2001 leitet sie im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Geschäftsstelle des Deutschen Global Compact Netzwerks.

Weitere wesentliche Selbstverpflichtungen und handlungsleitende Normen sind:

  • Die Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen, die Europäische Menschenrechtskonvention, die UN Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte sowie die Menschenrechtsstrategie des BMZ
  • Die Grundsätze zur Stärkung der Frauen im Unternehmen (Women‘s Empowerment Principles) der Vereinten Nationen
  • Die Deklaration der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) „Grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihre Folgemaßnahmen“
  • Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung der Europäischen Gemeinschaft (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS)
  • Der Kodex des Nachhaltigkeitsnetzwerkes der Wirtschaft (B.A.U.M. e.V.) für umweltbewusste Unternehmensführung
  • Die „Biodiversity-in-Good-Company“-Initiative, mit der sich Unternehmen freiwillig zu einem verstärkten Engagement und konkreten Aktivitäten für biologische Vielfalt verpflichten
  • Die Anti-Korruptionsstrategie des BMZ sowie der Public Corporate Governance Kodex des Bundes, der u.a. wesentliche international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung enthält