Wirkungen messen

Wirkungsorientiertes Monitoring

Das wirkungsorientierte Monitoring beobachtet den gesamten Veränderungsprozess, der durch eine Maßnahme ausgelöst wird. Es basiert auf zwei Ansätzen, die sich gegenseitig ergänzen:

  • Ein quantitativer Ansatz ist notwendig, um Informationen über den Grad der Zielerreichung zu erhalten. Anhand von Indikatoren wird deutlich, wo das Programm in Bezug auf die angestrebten Wirkungen steht und ob der eingeschlagene Weg den gewünschten Erfolg verspricht.
  • Ein qualitativer Ansatz erlaubt, zusätzliche Informationen zu erhalten, die anhand von zahlenmäßigen Indikatoren nicht abgebildet werden können. So wird der Komplexität von Vorhaben Rechnung getragen.
    Während der Durchführung einer Maßnahme sind Monitoringdaten für den Projektverantwortlichen eine wichtige Grundlage für die Steuerung. Monitoringergebnisse liefern die Grundlage für die Berichterstattung über den Projektfortschritt an den Auftraggeber.

Projektevaluierung

Eine Projektevaluierung (PEV) wird am Ende einer Entwicklungsmaßnahme durchgeführt. Ihr Schwerpunkt liegt in einer kritisch analytischen Rückschau auf die Wirkungen des Vorhabens. Die PEV dient dem Lernen in den Vorhaben und im Gesamtunternehmen. Sie wird von Fachleuten der GIZ gemeinsam mit externen Gutachtern durchgeführt, um die weitere Gestaltung der Vorhaben zu unterstützen.

Für die PEV gelten die international vereinbarten Evaluierungskriterien des Entwicklungsausschusses (DAC) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Bewertung der entwicklungspolitischen Wirksamkeit von Vorhaben. Insofern dient sie der Rechenschaftslegung gegenüber den Auftraggebern bei Abschluss des Projektes. Darüber hinaus werden die Kurzberichte der PEV veröffentlicht und dienen so der Transparenz.

Unternehmensstrategische Evaluierungen

Im Rahmen unternehmensstrategischer Evaluierungen identifiziert die GIZ wichtige Lernfelder in der Leistungserbringung und der Unternehmensstrategie. Auf diese Weise werden Erfahrungen ausgewertet und fließen in Zukunfts- und Innovationsthemen des Unternehmens und natürlich in zukünftige Projekte ein.

Dieses Vorgehen bietet die Basis für ein fortwährendes Lernen, um damit Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistungserbringung des Unternehmens zu erhöhen.

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Konferenz zu systemischen Ansätzen in Evaluierungen