Fachkräfte qualifizieren und Arbeitsmobilität fördern

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Partnerschaftliche Ansätze für entwicklungsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsmigration (PAM)
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Global
Gesamtlaufzeit: 2019 bis 2024

Schülerin am LILAMA 2 College für Berufsbildung in Ho Chi Minh City, Vietnam

Ausgangssituation

Der Mangel an gut qualifizierten Fachkräften und Nachwuchstalenten wächst nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. In vielen Ländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Nachfrage nach Fachkräften in einigen Branchen und einem Überschuss in anderen.
Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung betont, dass reguläre Ausbildungs- und Arbeitsmigration die nachhaltige Entwicklung vorantreiben kann: Sie erweitert Qualifikationen und stärkt Arbeitskräfte, kulturelle Vielfalt sowie Investitionen. Durch den Transfer von Fähigkeiten, Wissen und finanziellen Ressourcen trägt sie dazu bei, das Leben in den Herkunftsländern zu verbessern.

Doch Bildungsabschlüsse und Qualifikationen werden zwischen den Ländern nicht immer anerkannt oder die Anforderungen unterscheiden sich. Daher regulieren sich Angebot und Nachfrage von Fachkräften nicht über Ländergrenzen hinweg. Aus diesem Grund ist es notwendig Ausbildungs- und Arbeitsmigration in überregionalen Partnerschaften entwicklungsorientiert und regulär zu gestalten.

Auszubildende bauen eine Mauer, während andere prüfend dabei stehen, Kompetenzcenter Skenderai, Kosovo

Ziel

Starke Partnerschaften zwischen Deutschland und ausgewählten Kooperationsländern setzen Modelle für Ausbildungs- und Arbeitsmigration um. Sie tragen dazu bei, Fachkräfte für die Zukunft zu qualifizieren und länderübergreifende Mobilität zu ermöglichen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben arbeitet länderübergreifend, um die Qualität der beruflichen Bildung zu unterstützen und die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland zu verbessern. Es fördert und erprobt Modelle für Ausbildungs- und Arbeitsmobilität von Auszubildenden und Fachkräften. Zu diesem Zweck arbeitet das Vorhaben mit Unternehmen, Behörden, Bildungspartnern und der Zivilgesellschaft im Partnerland sowie in Deutschland zusammen. Zudem bereitet es Ausbildungs- oder Arbeitsmigration nach Deutschland vor.

Darüber hinaus baut das Vorhaben transnationale Netzwerke zwischen den Partnerländern und Deutschland aus, um Erfahrungen zu teilen und gemeinsam zu lernen

Stand: September 2021

Zwei Frauen arbeiten an Laptops und besprechen eine Aufgabe, Co-Creation Hub in Lagos, Nigeria

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