Deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Klimapolitik

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Chinesisch-Deutsche Kooperation zu Klimawandel – Klimapartnerschaft
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Land: Volksrepublik China​​​​​​​
Politischer Träger: Ministerium für Ökologie und Umwelt der Volksrepublik China / Ministry of Ecology and Environment of the People’s Republic of China​​​​​​​
Gesamtlaufzeit: 2020 bis 2025

Klima IV-Foto 1: Bildrechte GIZ – Besuch einer BMU-Delegation geführt von Dr. Karsten Sach in Peking im Rahmen einer Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe zu Umwelt und Klimaschutz.

Ausgangssituation

China schüttet weltweit die meisten Treibhausgase aus. Daher haben die Klimaschutzmaßnahmen des Landes enorme globale Auswirkungen. Um dem Klimawandel zu begegnen, braucht das Land jedoch noch stärkere Institutionen und Gesetze.

China hat sich bis 2030 weitreichende Ziele im Umwelt- und Klimaschutz gesetzt. Vor 2030 will das Land den Höchststand seiner Kohlendioxidemissionen (CO2) erzielen und bis zum Jahr 2060 kohlenstoffneutral werden. Die Umsetzung dieser Ziele steht jedoch vor enormen Herausforderungen. Dazu zählen die ungleiche geographische Verteilung von Ressourcen und Wirtschaftskraft, Unterschiede in der Entwicklung zwischen Stadt und Land, sowie ein Mangel finanzieller und technischer Unterstützung.

Ziel

Das chinesische Ministerium für Ökologie und Umwelt (Ministry of Ecology and Environment, MEE) ist in der Gestaltung und Umsetzung einer wirksamen Klimapolitik gestärkt, wodurch China seine Klimaziele für 2030 früher erreichen kann.

Vorgehensweise

  • Das Projekt unterstützt den politischen Dialog zum Klimaschutz - wie die Arbeitsgruppe für Umwelt und Klimawandel, wo sich die Umweltministerien beider Länder regelmäßig austauschen.
  • Darüber hinaus organisiert es jährliche Netzwerktreffen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI), die innerhalb Chinas laufende Vorhaben und daran beteiligte Institutionen zusammenbringen.
  • Es fördert informelle Dialoge unter Fachleuten und stärkt die Klimakooperation zwischen China, Deutschland und Drittländern. Darüber hinaus trägt es dazu bei, dass mehr Mittel für Klimafinanzierung und andere grüne Finanzierungsformen zur Verfügung stehen.

Stand: Juli 2021

Klima IV-Foto 2: Bildrechte GIZ – Besuch einer BMU-Delegation nach China.