Die Klimapolitik Südafrikas unterstützen

Programmkurzbeschreibung

Bezeichnung: Programm zur Unterstützung der Weiterentwicklung und Umsetzung der Klimapolitik Südafrikas (CSP) - Phase III
Auftraggeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)​​​​​​​
Land: Südafrika
Politischer Träger: Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE)​​​​​​​
Gesamtlaufzeit: 2017 bis 2022

Solaranlage auf dem Geländes  des südafrikanischen Rats für wissenschaftliche und industrielle Forschung © GIZ / CSP

Ausgangssituation

Der Klimawandel wirkt sich in Südafrika auf fast alle Bereiche des täglichen Lebens aus. Extremwetterereignisse wie Dürren und Überflutungen treffen die gesamte Bevölkerung, am stärksten jedoch ärmere und benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

Südafrika gehört weltweit zu den 20 Ländern, die am meisten Kohlendioxid (CO2) ausstoßen. Denn die Wirtschaft ist zur Produktion von Strom weitgehend auf Kohle sowie auf flüssige Kraft- und Brennstoffe angewiesen.

Jedoch hat Südafrika die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (Pariser Klimaschutzabkommen) unterzeichnet. Das Ziel ist, die Erwärmung der Erde auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Südafrikas Emissionsziel umfasst zudem die negativen ökologischen Auswirkungen durch Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft (LULUCF). Die Herausforderung ist nun, die ehrgeizigen Klimaschutzbeiträge in nationale Politikmaßnahmen für Minderung und Anpassung umzusetzen.

Ziel 

Südafrika ist in der Lage, seine nationale Klimapolitik weiterzuentwickeln und konsequent umzusetzen und spielt weiterhin eine führende und förderliche Rolle in den internationalen Klimaverhandlungen.

Dosen, Spraydosen und Flaschenverschlüsse © GIZ / CSP

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützte das südafrikanische Umweltministerium DFFE dabei, die südafrikanische Klimapolitik und Klimaregierungsführung in den Bereichen Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel sowie Monitoring und Evaluierung zu entwickeln und umzusetzen.

Es stand dem DFFE dabei zur Seite, Strategien und wissenschaftliche Analysen zu entwickeln. Zudem unterstützte das Vorhaben das Ministerium beim Management und der Durchführung von Projekten. So ist Südafrika in der Lage, einen Rechtsrahmen zu schaffen, innerhalb dessen das Land geeignete Minderungs- und Anpassungsmaßnahmen umsetzen kann.

Darüber hinaus stärkte das Vorhaben das DFFE in seiner Katalysatorfunktion. Das ist wichtig, um regionale und nationale staatliche Stellen wie das Energie-, das Verkehrs- und das Bauministerium in die Umsetzung seiner Vorzeigeprojekte einzubinden.

Stand: März 2022

Plakat des ersten Netzwerktreffens der Internationalen Klimaschutzinitiative in Südafrika  © GIZ / CSP