2023.9013.6

Management von Küsten- und Meeresökosystemen in Brasilien verbessern (TerraMar II)

Schutz und integriertes Management von Meeres- und Küstenbiodiversität
Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Land
Brasilien
Dauer
Partner
Ministerio do Meio Ambiente e Mudanca do Clima
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Carola Kuklinski

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Logo der Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI).

Der als „Amazônia Azul" bezeichnete Teil Brasiliens umfasst 40 Prozent des Landes und beherbergt vielfältige Küsten- und Meeresökosysteme wie Korallenriffe, Mangrovenwälder und Mündungsgebiete. Diese Ökosysteme sind entscheidend für die Eindämmung des Klimawandels und die lokale Wirtschaft. Dennoch sind sie stark gefährdet durch den Klimawandel und die Plastikverschmutzung. Zudem belasten unkoordinierte Aktivitäten von Häfen, Fischerei, Aquakultur, Tourismus, Energie und Bergbau die Ökosysteme. Dabei erwirtschaften die Küstengebiete mehr als die Hälfte des brasilianischen Bruttoinlandsproduktes (BIP) und sind für das Wohlergehen der Küstenbevölkerung sowie der traditionellen lokalen Gemeinschaften von großer Bedeutung.

Die brasilianische Regierung führt einen integrierten Ansatz für das Management von Küsten- und Meeresökosystemen ein, um die Artenvielfalt besser zu erhalten, den Klimawandel einzudämmen und eine nachhaltige Blue Economy zu fördern.

Das Vorhaben verbessert das Management und den Schutz der Küsten- und Meeresökosysteme Brasiliens durch folgende Maßnahmen:

• Es verbessert die Koordinierung menschlicher Aktivitäten in Küsten- und Meeresgebieten durch Meeresraumplanung und integriertes Küstenmanagement. Dazu gehören Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie der verbesserte Zugang zu wissenschaftlichen Daten. Zudem fördert das Vorhaben das Engagement verschiedener Interessengruppen.

• Das Vorhaben unterstützt das brasilianische Ministerium für Umwelt und Klimawandel (MMA) bei der Entwicklung nationaler Programme, um gefährdete Küsten- und Meeresökosysteme wie Mangrovenwälder und Korallenriffe zu schützen und um ernste Bedrohungen wie Klimawandel und Plastikverschmutzung anzugehen.

• Es verbessert den Zugang zu Finanzierungsmechanismen für die Erhaltung und umweltfreundliche Nutzung der Küsten- und Meeresökosysteme. Zudem fördert das Vorhaben inklusive und gender-responsive Initiativen der Blue Economy. 
Nahaufnahme von Händen bei der Meeresraumplanung. Dabei kommt eine detaillierte Karte mit verschiedenen Markern für maritime Aktivitäten und Ressourcen zum Einsatz.
© GIZ/Mariana Bitencourt Santos
Weitere Projektinformationen

CRS-Schlüssel
41010

Entwicklungspolitische Kennungen

Hauptziel:

  • Biodiversitätskonvention

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Demokratische und inklusive Regierungsführung
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
2C00 Lateinamerika, Karibik

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
4.000.000 €

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