Ausgangssituation:
Das Wachstum der digitalen Wirtschaft Afrikas bietet große Chancen für wirtschaftlichen Fortschritt und technische Innovationen. Obgleich Subsahara-Afrika die weltweit höchste Wachstumsrate bei der Internetnutzung hat, sind bisher nur 25 Prozent der afrikanischen Bevölkerung online. Dies liegt vor allem an fehlender digitaler Infrastruktur, die das Internet teuer macht. Ein besserer Zugang zum Internet fördert Unternehmensentwicklung, steigert Wettbewerbsfähigkeit, erleichtert den Zugang zu Wissen und lässt mehr Menschen an der Wirtschaft und sozialen Entwicklung teilhaben. Daher investiert Deutschland in die Zusammenarbeit mit Smart Africa – einer Initiative von 42 afrikanischen Ländern. Dies soll den Zugang zu neuen Märkten erleichtern, Handel und Investitionen mit Afrika fördern und wirtschaftliche Impulse vor Ort setzen.
Ziel:
Ein afrikanischer digitaler Binnenmarkt erleichtert grenzüberschreitenden Handel, fördert Investitionen in die digitale Wirtschaft, verbessert den Zugang zu Technologien, steigert wirtschaftliches Wachstum und treibt soziale Teilhabe voran.
Vorgehensweise:
Das Projekt arbeitet mit Smart Africa an der Umsetzung von digitalen Strategien und Technologien, gestaltet Organisationsentwicklung und vernetzt Akteure zu neuen Partnerschaften. Das Projekt stärkt Afrikas Stimme in globalen Debatten zur digitalen Transformation und Künstlichen Intelligenz und fördert so die geopolitische Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und Deutschland. Ziel ist es, menschenrechtsorientierte und unabhängige Technologien in Afrika zu fördern und dabei enge Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und Unternehmen zu knüpfen. Dies setzt das Projekt sowohl kontinental, national, als auch regional um. Der Sitz von Smart Africa im ruandischen Kigali dient als Koordinationszentrum. Ende 2025 wurde das Projekt ausgeweitet, um spezifisch die Zusammenarbeit im Themenbereich der menschenzentrierten KI abzudecken.