Ausgangssitutation
Seit 1985 engagiert sich Togo für Gleichstellung, Geschlechtergerechtigkeit und die stärkere Rolle der Frauen.
Das Land hat zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht, um den Schutz der Frauenrechte zu verbessern und Diskriminierung einzudämmen, vor allem im Familienrecht, beim Schutz vor Gewalt und Belästigung sowie beim gleichberechtigten Zugang zu wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Produktionsmitteln.
Trotz der Fortschritte bleibt die Umsetzung der Reformen herausfordernd, vor allem in den Gemeinden. Frauen haben immer noch eingeschränkten Zugang zur wirtschaftlichen und politischen Teilhabe. Dies ist auch nachteilig für den sozialen Zusammenhalt des Landes.
Ziel
Die institutionellen Voraussetzungen in Togo sind verbessert, um Ungleichheiten und Diskriminierungen von Frauen zu reduzieren.
Das Vorhaben unterstützt folgende Maßnahmen:
• Es integriert Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in nationale politische Strategien. Es sensibilisiert dabei zudem die Zivilgesellschaft, öffentliche Institutionen und private Unternehmen. Mit Dialogräumen zu Geschlechterfragen sowie mit inklusiven Ansätzen zur Streitbeilegung durch traditionelle und religiöse Autoritäten trägt das Vorhaben zu einer Veränderung gesellschaftlicher Normen bei.
• Es organisiert Informationskampagnen sowie Schulungen, mit denen Mädchen und jungen Frauen ihre Interessen besser verteidigen können.
• Das Vorhaben verbessert die Qualität der Rechtsbeistandsdienste durch die Einbeziehung traditioneller und religiöser Autoritäten sowie Justizhäuser. Angepasste und inklusive Mechanismen in der Justiz ermöglichen einen besseren Schutz der Frauenrechte und den gleichberechtigten Zugang von Frauen zum Rechtssystem.