Weltweit kleine Organisationen für Klimaschutz und Biodiversität fördern

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: IKI Small Grants (Capacity Building and Finance for Local Action on Climate and Biodiversity)
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Auswärtiges Amt (AA)
Land: Global
Gesamtlaufzeit: 2019 bis 2026

Ein Mann jätet Unkraut auf einer Wiese in Indien. Ein großes Solarpanel steht direkt hinter ihm, das eine solarbetriebene Bewässerungspumpe im Vordergrund antreibt. © SwitchON

Ausgangssituation

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) der Bundesregierung finanziert seit 2008 erfolgreich Klima- und Biodiversitätsprojekte in Ländern, die öffentliche Mittel für Entwicklungszusammenarbeit erhalten. Kleineren nationalen und regionalen Organisationen fehlte bisher ein direkter Zugang zu internationalen Finanzmitteln. Dieses Vorhaben ist das erste Programm, das speziell auf diese Zielgruppe ausgerichtet ist.

Ziel

Um die Ziele des Pariser Abkommens und der Biodiversitätskonvention zu erreichen, entwickeln subnationale, nationale und regionale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Förderinstitutionen, Denkfabriken und Privatunternehmen geeignete Maßnahmen. Diese Maßnahmen setzen sie nach internationalen Standards um und tragen zur Transformation in den Partnerländern bei.

Eine Gruppe von Landwirt*innen sitzt in traditioneller indischer Kleidung auf einer Decke im Kreis auf dem Boden und hört einem Ausbilder zu, der in der Mitte der Gruppe sitzt. © SwitchON

Vorgehensweise

Das Vorhaben verfolgt zwei parallele Ansätze, die sich in zwei Komponenten wiederfinden:

Über die erste Komponente führt das Vorhaben regelmäßig globale Ausschreibungen durch und vergibt Finanzierungsverträge. Ausgewählt werden Einzelprojekte, deren Ansätze auf den regionalen Kontext zugeschnitten sind, deren Ergebnisse und Erfahrungen aber auch übertragbar sind und in weitere Projekte einfließen können. Die Projekte tragen so dazu bei, nationale und internationale Klima- und Biodiversitätsziele zu erreichen. 

Bei der zweiten Komponente unterstützt das Vorhaben nationale und regionale Förderinstitutionen dabei, eigene Förderrichtlinien für lokale Projekte und Maßnahmen umzusetzen. Die ausgewählten Institutionen werden intensiv beraten und fachlich begleitet. Die Endempfänger der Mittel sind ebenfalls kleinere, meist regionale Organisationen aus dem jeweiligen Partnerland.

Besonders die Länderbüros der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH begleiten die ausgewählten Kleinprojekte sowie Förderinitiativen. Sie werden so intensiv in ihrer fachlichen und administrativen Kompetenzentwicklung unterstützt. Die geförderten Organisationen sollen perspektivisch auch für umfangreichere Projekte und Kooperationen gut aufgestellt sein.

Stand: Juli 2022

Acht Männer und Frauen stehen mit Baumsetzlingen in einem ländlichen Gebiet Kenias zur Verteilung bereit.  © Elynn Cherop

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