KONTEXT
Mesoamerika ist eine der am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffenen Regionen. Abholzung,infolge nicht angepasster landwirtschaftlicher Nutzung und Monokulturen gefährden die verbleibenden Wälder erheblich.
ZIELE
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität der lokalen Gemeinschaften – insbesondere kleiner landwirtschaftlicher Betriebe – zu verbessern und die Großen Wälder Mesoamerikas sowie andere Waldgebiete durch entwaldungsfreie land- und forstwirtschaftliche Praktiken zu schützen. Die Einbeziehung von Frauen und indigenen Völkern ist zentral, da sie Selbstbestimmung, gerechtere Governance und wirtschaftliche Chancen fördert.
ANSATZ
Das Projekt arbeitet in Zentralamerika und konzentriert sich auf große, grenzüberschreitende Waldlandschaften und Kaffeeanbaugebiete. Es stärkt die Governance in Zusammenarbeit mit den Organen des SICA (System der Zentralamerikanischen Integration) in den Bereichen Umwelt (CCAD), Landwirtschaft (SECAC) und Wirtschaft (SIECA), um nachhaltige Landschaftsrestauration und nachhaltigen Handel zu fördern. Eine zentrale Innovation ist die Entwicklung digitaler öffentlicher Infrastruktur (DPI) (siehe auch Digital Integration of Agricultural Supply Chains Alliance, DIASCA), die Open-Source-Werkzeuge und -Standards für Rückverfolgbarkeit, Entwaldungsmonitoring und inklusive Teilhabe kleiner landwirtschaftlicher Betriebe, Genossenschaften und von Frauen geführter Organisationen integriert. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen: (1) Förderung von Restaurierungsmaßnahmen in biologischen Korridoren, (2) Stärkung des regionalen Dialogs und öffentlich-privater Partnerschaften zur Förderung entwaldungsfreier Lieferketten und territorialer Restauration und (3) Einsatz digitaler Lösungen auf Basis von DPI zur Verbesserung von Transparenz, Interoperabilität und gerechtem Marktzugang.