Inklusive und nachhaltige Städte gestalten

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Inklusive und nachhaltige intelligente Städte im Rahmen der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Regionalvorhaben in Lateinamerika und der Karibik​​​​​​​
Politischer Träger​​​​​​​: UN Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL)
Gesamtlaufzeit: 2020 bis 2022

Ein LKW fährt auf einer Autobahn. ©GIZ

Ausgangssituation

Das langjährige Kooperationsprogramm mit der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und Karibik (Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Umsetzung der Agenda 2030 in Lateinamerika und der Karibik. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH führt das Programm durch.

Die Region steht vor wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen, die durch die Pandemie verschärft wurden. Diesen Herausforderungen können die Länder aufgrund unzureichender institutioneller Fähigkeiten nicht ausreichend entgegenwirken. Das von CEPAL entwickelte Konzept eines großen Schubs für Nachhaltigkeit (Big Push for Sustainability, BPS) soll verdeutlichen, wie veränderte Produktions-, Konsum- und Nachfragemuster dazu genutzt werden können, soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit im städtischen Raum zu erzielen. Die Folgen der COVID-19-Pandemie werden in Bezug auf Mobilität zusätzlich berücksichtigt.

Ziel

CEPAL und ausgewählte Mitgliedstaaten weisen bessere technische und institutionelle Voraussetzungen auf, um nachhaltige Mobilität in Städten zu fördern.

Vorgehensweise

Das Vorhaben fördert den politischen Austausch und berücksichtigt die Querschnittsthemen Gleichstellung der Geschlechter und Menschenrechte. Des Weiteren berät es Pilotstädte in der Region Lateinamerika und Karibik. Abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen setzen die Maßnahmen um:

  • Stadt und Mobilität: Diese Arbeitsgruppe analysiert soziodemografische Merkmale und die Mobilitätsnachfrage bis zum Jahre 2030.
  • Technologie und Energie: Hier geht es darum, wie sich verändertes Konsumverhalten und Umweltverpflichtungen bis 2030 auf den städtischen Raum auswirken.
  • Industriepolitik: Das Vorhaben erfasst die regionalen Potenziale für industriepolitische Maßnahmen im Bereich Elektromobilität. 

Stand: November 2021

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