Stadt- und Regionalentwicklung

Urbane Entwicklung lebt vom Ausgleich der Interessen.  Die GIZ unterstützt gemeinsame Lösungen von Verwaltungen und Zivilgesellschaft. 

  
Die meisten Menschen leben heute in Städten. Die GIZ versteht die rasante globale Urbanisierung als Chance, menschenwürdiges und umweltverträgliches Leben mitzugestalten. Dabei bestimmen internationale Vereinbarungen ihr Handeln, vor allem die Agenda 2030, das Pariser Klimaabkommen und die New Urban Agenda. Sie fördert die regionale Entwicklung, um Chancengerechtigkeit zu schaffen und regionale Potenziale zu nutzen.

Zusammen mit Regierungen und Verwaltungen, Vertretern der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft erarbeitet die GIZ Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Dabei steht stets der Interessenausgleich im Mittelpunkt: Alle Beteiligten sollen zu einem Konsens kommen und Entwicklungsziele gemeinsam tragen. Nur so bekommen viele Menschen die Chance auf ein gutes Leben. 

Hier setzt die GIZ an:  

  • Mit Politikberatung für Stadt- und Regionalentwicklung wendet sie sich an Entscheidungsträger auf nationaler und regionaler Ebene. 
  • Entscheider auf lokaler Ebene unterstützt sie bei der Konzeption und Verwirklichung von Strategien zur Kommunalentwicklung. 
  • Kommunalen Institutionen und Unternehmen zeigt sie Möglichkeiten auf, ihre Dienstleistungen bürgernah und wirtschaftlich zu erbringen. 
  • Die GIZ berät Städte und Gemeinden, die viele Flüchtlinge und Migranten aufnehmen und hilft bei der Bereitstellung kommunaler Dienstleistungen und bei der Integration. 
  • Sie berät außerdem Städte und Gemeinden, die ihre kommunalen Finanzen stärken, ihre Umweltverträglichkeit verbessern und ihre Klimaziele erreichen wollen. 
  • Mit digitalen Lösungen begleitet und fördert die GIZ die Mitbestimmung der Bürgerinnen und Bürger und erleichtert den Zugang zu Dienstleistungen für alle. 

Das sind die Leitprinzipien der GIZ-Beratungsarbeit: 

  • Bürgernähe und gute Regierungsführung: Stadtverwaltungen managen Städte nach dem Prinzip der integrierten Stadtentwicklung, transparent und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.
  • Resilienz, Vermeidung von Emissionen und Ressourceneffizienz: Widerstandsfähige Städte mindern das Katastrophenrisiko, schaffen eine lebenswerte, zukunftssichere städtische Umwelt und nutzen natürliche Ressourcen nachhaltig für Grundversorgung und Ernährungssicherung.
  • Produktivität und Kreativität: Lokale und regionale Verwaltungen schaffen ein günstiges Umfeld für den Privatsektor, stärken den Wirtschaftsstandort und fördern Beschäftigung.
  • Inklusion und Sicherheit: Stadtverwaltungen setzen sich mit den Ursachen sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ausgrenzung auseinander. Sie berücksichtigen bei der Stadtentwicklung die Bedürfnisse der armen Bevölkerung und betreiben kommunale Gewaltprävention.
  • Kooperation und interkommunale Netzwerke: Städte gestalten die Beziehungen zwischen Stadt und Umland. Sie engagieren sich in Städtenetzwerken und Partnerschaften.

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