Wiederaufbau, Not- und Übergangshilfe

Die GIZ und ihre Partner verbinden schnelle Hilfe in Notsituationen mit nachhaltigen Perspektiven. So schaffen sie die Basis für den raschen Wiederaufbau.
 

Weltweit sind Millionen von Menschen durch bewaffnete Konflikte, Kriege und Naturkatastrophen akut in ihrer Existenz bedroht und benötigen schnelle Hilfe. Dabei erschweren zerstörte Infrastrukturen, Institutionen und soziale Netzwerke unmittelbares Handeln und sind ein Hindernis für langfristige und nachhaltige Entwicklung. In diesen akuten Notsituationen trägt die GIZ dazu bei, das Überleben der Menschen zu sichern, ihre Grundbedürfnisse zu erfüllen und ihr Leid zu lindern. Durch Wiederaufbauprojekte sichert und stabilisiert sie die Lebensgrundlagen besonders bedürftiger Menschen und schafft Übergänge zu einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung.

Der ganzheitliche Ansatz der GIZ verbindet unmittelbare Hilfe mit nachhaltigen Perspektiven:

  • Die Strukturen der Selbsthilfe und Selbstverwaltung in den Partnerländern werden gestärkt. So erleichtert die GIZ eine schnelle Überleitung zu eigenständiger und nachhaltiger Entwicklung. Dabei fördert die GIZ die Kompetenzen und Fähigkeiten der staatlichen ebenso wie der nichtstaatlichen Partner, um gute Voraussetzungen für langfristige Entwicklung zu schaffen.
  • Die GIZ verknüpft wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungsziele mit denen der Armutsbekämpfung und Nachhaltigkeit. So schafft sie die Grundlagen für Strukturen und Maßnahmen, die langfristig wirken. Der Fokus liegt auf Infrastruktur, Ernährungssicherung und Katastrophenvorsorge.
  • Die GIZ reagiert aber nicht nur auf Krisen und Katastrophen, sie setzt vielmehr auf Vorsorge. Mit ihrer Unterstützung können sich die Bevölkerung, staatliche und zivilgesellschaftliche Einrichtungen besser vor möglichen Katastrophen und ihren Folgen schützen. Dazu gehört auch die Anpassung der Lebensbedingungen an den Klimawandel.

Die GIZ verfügt über profunde Kompetenzen im Umgang mit Krisen- und Notsituationen. Seit Jahrzehnten steuert und verwirklicht sie komplexe Projekte vor allem in fragilen Staaten. Sie leistet schnelle Nothilfe und stabilisiert gleichzeitig so früh wie möglich die Lage in Krisengebieten. So schafft sie die Basis für einen raschen, umfassenden und nachhaltigen Wiederaufbau.

Bei der Not- und Übergangshilfe und dem Wiederaufbau arbeitet die GIZ eng mit nationalen und internationalen Partnern zusammen. Dazu zählen unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Auswärtige Amt, das Kinderhilfswerk (UNICEF) und der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR), die EU und zahlreiche internationale und lokale Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam begegnen die Partner den besonderen Herausforderungen in Not- und Krisensituationen.