Ein Fluss, dessen Ufer Hütten, Boote und Bäume säumen.

Sun4Water – klimafreundliche, wasser- und energieeffiziente solarbetriebene Bewässerungssysteme fördern

Sun4Water – Förderung von klimafreundlichen, wasser- und energieeffizienten solarbasierten Kleinbewässerungssystemen

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – Deutsche Klima- und Technologieinitiative (DKTI)

  • Gesamtlaufzeit

    2023 bis 2025

  • Produkte und Fachexpertise

    Ländliche Entwicklung

Eine Person sitzt neben einer Solaranlage.

Ausgangssituation

In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind über 240 Millionen Menschen von Ernährungsunsicherheit betroffen. Gleichzeitig sind etwa 80 Prozent der Bevölkerung in dieser Weltregion auf den Regenfeldbau angewiesen. Die Niederschlagsverteilung lässt sich jedoch immer schlechter voraussagen, und die Zahl der Dürren und anderer Extremwetterereignisse nimmt zu. Diese Entwicklungen stellen eine große Herausforderung  für Kleinerzeuger*innen dar.

Voraussetzung für eine wirksame Lösung dieses Problems ist der Zugang der Kleinbauern und -bäuerinnen zu erschwinglichem und zuverlässigem Wasser. Eine zuverlässige Wasserversorgung  kann unter anderem durch die Installation von solarbetriebenen Bewässerungssystemen (SPIS) erreicht werden. SPIS bieten die Chance, die Produktivität der Landwirtschaft zu steigern, den Zugang der Kleinerzeuger*innen zu Wasser und Strom in ländlichen Gebieten zu verbessern und die Klimaanpassung voranzubringen.

Ziel

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara haben Zugang zu klimafreundlichen, energie- und wassersparenden, solarbetriebenen Bewässerungssystemen. Die für den Betrieb dieser Systeme erforderlichen Kapazitäten, Technologien und Dienstleistungen sind vorhanden.

Arbeit auf einem Feld neben einer solarbetriebenen Bewässerungsanlage.

Vorgehensweise

Sun4Water wird von der Deutschen Klimaschutztechnologie-Initiative (DKTI) über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und trägt zur gemeinsamen internationalen Initiative Water and Energy for Food (WE4F) bei.

In Zusammenarbeit mit Partnerprojekten der GIZ:

  • leistet das Programm einen Beitrag zur Steigerung der Agrarproduktivität und der Ernährungssicherheit und damit zur Verbesserung der Resilienz von Kleinberzeuger*innen in der Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft;
  • unterstützt das Programm KKMU durch Capacity Development und Geschäftsentwicklung, verschafft ihnen einen besseren Zugang zu Finanzmitteln und stärkt den sektorübergreifenden Dialog;
  • fördert das Programm eine nachhaltige Nutzung von SPIS-Technologien und deren Verankerung in politischen Rahmenbedingungen und Prozessen.
Arbeit mit einem solarbetriebenen Bewässerungssystem.

Stand: Juni 2023 

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