Eine Frau hält ein Tablet in der Hand und schaut sich eine Pflanze an. Rechts und links von ihr stehen zwei Männer, die etwas zur Pflanze erklären.

Innovationen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion fördern

Vida y Campo – Nachhaltige Innovationen für klimaresiliente Lebensmittelproduktion und „gutes Leben“ im ländlichen Raum im Post-COVID-19-Kontext in Mexiko

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2022 bis 2025

  • Produkte und Fachexpertise

    Klima, Umwelt, Management natürlicher Ressourcen

Ein Viehzüchter hält eine Ziege auf dem Arm.

Ausgangssituation

In Mexiko lebt die ländliche Bevölkerung hauptsächlich von der Landwirtschaft. Die große Vielfalt an Gemüse, Getreide, Obst und Nutztierrassen bietet gute Voraussetzungen, gesunde Lebensmittel auf umweltschonende Weise zu produzieren.

Doch viele Betriebe sind klein und erwirtschaften nur wenig Geld. Sie setzen Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel oft ineffizient und unsachgemäß ein, was sich negativ auf ihre Erträge und die Umwelt auswirkt. Die Brandrodungen für neue Flächen schaden der Natur und der Artenvielfalt.

Das extreme Wetter des Klimawandels erschwert das Leben und Arbeiten der Menschen zusätzlich.

Ziel

Die mexikanischen Agrar- und Ernährungssysteme sind ökologisch nachhaltiger, sozial gerechter und klimaangepasster.

Auf einem Tisch liegen Tomaten, Maiskolben und Maiskörner in Gläsern.

Vorgehensweise

Um die Landwirtschaft Mexikos ertragreicher, gerechter und widerstandsfähiger zu machen, arbeitet das Projekt mit dem Bundessekretariat für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung sowie in den Bundesstaaten Puebla und Oaxaca mit den jeweiligen Sekretariaten für Landwirtschaft und Umwelt zusammen.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Maßnahmen:

  • Die landwirtschaftlichen Betriebe werden darin unterstützt, innovative und umweltbewusste Produktionsmethoden für Mais, Honig, Agaven, Kakao und Kaffee sowie für die Zucht von Schafen und Ziegen anzuwenden. Dafür stärkt das Vorhaben die Kompetenzen von Agrartechniker*innen und Erzeugergruppen.
  • Es werden digitale Info- und Lernplattformen gefördert, die den Betrieben unter anderem vermitteln, wie sich die Produktion und Vermarktung ihrer Erzeugnisse verbessern lässt.
  • Mithilfe des Projekts sollen Netzwerke und Formate zum Erfahrungsaustausch entstehen, die wie die oben genannten Maßnahmen ebenfalls dazu beitragen, dass die Betriebe sich in ihrem Angebot breiter – und damit unabhängiger von Marktkrisen und Ernteausfällen – aufstellen und zudem auf eine umweltbewusste Produktion setzen.
  • Das Projekt berät die Regierung dabei, Maßnahmen zu entwickeln, die sowohl dem Artenschutz als auch der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel dienen.
Fünf Frauen stehen und sitzen in einem Wald.

Stand: September 2023

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