Programm ZFD

Das Programm Ziviler Friedensdienst

Der ZFD der GIZ ist ein globales Programm und Teil des staatlich-zivilgesellschaftlichen Gemeinschaftswerks ZFD. Neun deutsche Friedens- und Entwicklungsdienste führen den ZFD zusammen mit Partnerorganisationen in den Einsatzländern durch. Neben der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH als dem einzigen staatlichen Träger sind folgende Organisationen Träger und assoziierte Träger des ZFD:

  • Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V.(AGEH),
  • forumZFD (Forum Ziviler Friedensdienst e.V.),
  • Brot für die Welt (BfdW),
  • Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V.(AGDF),
  • Weltfriedensdienst e.V.(WFD),
  • EIRENE-Internationaler Christlicher Friedensdienst,
  • Peace Brigades International (PBI),
  • Kurve Wustrow

Die Träger entsenden Friedensfachkräfte auf Basis des Entwicklungshelfergesetzes zu den Partnerorganisationen vor Ort.

Die gemischte Trägerschaft ermöglicht es, die vielfältigen Erfahrungen und Kontakte der einzelnen Träger sowie deren unterschiedlichen Ressourcen, Ansätze, Kompetenzen und Methoden zu nutzen und miteinander zu kombinieren. Gemeinsame Ziele werden über unterschiedliche Zugänge zu Partnern verfolgt, wodurch Synergien erzeugt und Wirkungen erhöht werden sollen. Gemeinsame Werte und Prinzipien sowie eine gemeinsame Vision und Mission leiten die Arbeit aller Beteiligten. 

Zusammengeschlossen haben sich die Träger im Konsortium Ziviler Friedensdienst, in dem sie gemeinsam an der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung des Programms arbeiten. Finanziert wird der ZFD vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Der ZFD kombiniert in immer noch weltweit einzigartiger Form staatliche mit nichtstaatlichen Ansätzen zur Friedensförderung. „Am Konflikt Arbeiten“ heißt Verhalten hinterfragen, Dialogkulturen etablieren und v.a. zivilgesellschaftliches Engagement stärken. Der ZFD beweist, dass es gewaltfreie, effektive und effiziente zivile Mittel zur Friedensentwicklung und Krisenprävention gibt.

Kontakt

Volker Mönikes
volker.moenikes@giz.de