2024.2002.4

Gemeinsam einen nachhaltigen und inklusiven Handel ermöglichen

Globalvorhaben Partnerschaften für Nachhaltigen Handel
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Dauer
Partner
Kein politischer Träger
Kontakt

Susanne Wolfgarten

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Ein Containerschiff fährt vor einem Containerhafen.

Ausgangssituation

Der internationale Handel fördert Wirtschaftswachstum und Beschäftigung. In vielen Entwicklungsländern behindern jedoch komplexe Zollvorschriften und undurchsichtige Grenzverfahren die Handelsmöglichkeiten. Dies senkt den Anreiz für internationale Investitionen und erschwert es lokalen Unternehmen, international zu exportieren.

Ziel

In den Kooperationsländern ist der Handel durch innovative Maßnahmen zur Handelserleichterung schneller, sicherer, umweltfreundlicher und kostengünstiger.

Vorgehensweise

Als Partner in der „Globalen Allianz für Handelserleichterungen“ unterstützt das Vorhaben Entwicklungs- und am wenigsten entwickelte Länder dabei, Zollprozesse zu vereinfachen und zu digitalisieren. Öffentlich-private Partnerschaften sind dabei der Kern: Gemeinsam mit Unternehmen und öffentlichen Partnern baut das Vorhaben Bürokratie ab. Das spart Regierungen wie Unternehmen Zeit und Ressourcen und senkt den CO2-Ausstoß. Produkte kommen leichter und schneller bei den Verbraucher*innen an.

Dafür vernetzt das Vorhaben Zollbehörden, politische Partner sowie lokale und internationale Unternehmen und ersetzt papierbasierte, langwierige Prozesse durch digitale Lösungen. Anschließend schult es die Nutzenden im neuen System.

In Genf befähigt das Vorhaben Entwicklungsländer zudem, handelspolitische Diskussionen fundiert mitzugestalten - durch fachliche Informationsveranstaltungen und gemeinsame Austauschmöglichkeiten, meist in Kooperation mit Thinktanks.

Durch die Zusammenarbeit mit den Kooperationsländern unterstützt das Vorhaben dabei, das Übereinkommen der Welthandelsorganisation für Handelserleichterungen umzusetzen. Gleichzeitig trägt es zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.

Die Europäische Union finanziert das Vorhaben vorrangig. Umgesetzt wird es in 12 Ländern: Bangladesch, Bosnien-Herzegowina, Kambodscha, Kamerun, Tschad, Kenia, Kirgisistan, Madagaskar, Mauretanien, Marokko, Nepal und Togo.

Stand: Juli 2026
Eine Person in Schutzkleidung schaut in einem Containerhafen nach oben.
Weitere Projektinformationen

CRS-Schlüssel
33120

Kombifinanzierung
  • Europäische Union (EU) (2,97 Mio. €)
  • World Trade Organisation WTO (5.000 €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Gleichberechtigung der Geschlechter
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
G120 Nachhaltige Wirtschentw, Digitalisierung

Vorgänger-Projekt
2021.2006.1

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
7.772.000 €

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

Brasilien, Burkina Faso, China, Kenia, Kolumbien, Lesotho, Liberia, Mauritius, Namibia, Nigeria, Papua-Neuguinea, Senegal, Seychellen
Bosnien und Herzegowina, Botsuana und SADC, Georgien, Kolumbien, Laos, Pakistan
Bangladesch, Demokratische Republik Kongo (DR Kongo), Gambia, Ghana, Kambodscha, Kamerun, Laos, Malawi, Mauretanien, Nepal, Niger, Nigeria, Niue, Pakistan, Peru, Senegal, São Tomé und Príncipe, Tansania, Tschad
Albanien, Gambia, Ghana, Indonesien, Irak, Jordanien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Pakistan, Senegal, Serbien, Tunesien, Ukraine, Ägypten
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