13.06.2018

Wir müssen – und wollen – reden: Im Dialog für mehr Nachhaltigkeit

Welche Erwartungen haben Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an das Nachhaltigkeitsmanagement der GIZ? Beim 2. Stakeholder-Tag wurde gestern in Berlin intensiv diskutiert.

Umwelt und Klimaschutz, Menschenrechte, Gleichberechtigung, Compliance und Antikorruption sowie Sicherheit: Zu diesen und vielen anderen Themen setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in ihrem Nachhaltigkeitsprogramm spezifische, messbare Ziele. Die wichtigsten Themen werden gemeinsam mit den verschiedenen Interessengruppen des Bundesunternehmens festgelegt. Dazu gehören Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der systematische und intensive Austausch mit Auftraggebern und Partnern ist ein wichtiges Instrument des Nachhaltigkeitsmanagements der GIZ. Dafür wurde bereits Ende 2016 der erste „Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Am 12. Juni fand die Feedbackveranstaltung nun zum zweiten Mal statt. Rund 70 Teilnehmer diskutierten in Berlin zu Themen wie nachhaltiger Beschaffung, nachhaltiger Mobilität im In- und Ausland, Personal, Kooperationen und Glaubwürdigkeit.

In einem vorgeschalteten Web-Dialog hatten mehr als 1.700 externe Stakeholder und Mitarbeitende der GIZ die bisherigen Leistungen des Unternehmens bewertet, weitere Themen benannt und Verbesserungsvorschläge gemacht. Zu diesen Inputs tauschten sich die Teilnehmenden ebenfalls intensiv aus.

In einem nächsten Schritt werden die Erwartungen der Stakeholder mit den eigenen Zielsetzungen abgeglichen. Konkrete Ergebnisse finden dann Eingang in die Unternehmensstrategie.

Rückblick: 1. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

Eine wichtige Botschaft des 1. Stakeholder-Tags im Dezember 2016 war, dass Glaubwürdigkeit im Handeln und in der Kommunikation als zentrale Voraussetzung für die Arbeit des Bundesunternehmens gesehen wird. Deutlich wurde außerdem der Appell, eine Vorreiterrolle als nachhaltiges Unternehmen einzunehmen.

Basierend auf den Ergebnissen des Dialoges verabschiedete das Sustainability Board – das Gremium berät über die langfristige strategische Ausrichtung der unternehmerischen Nachhaltigkeit – 2017 die sogenannte Wesentlichkeitsmatrix mit 23 priorisierten Handlungsfeldern. Die Matrix führt die aus Unternehmenssicht relevanten sowie die von den Interessengruppen benannten Nachhaltigkeitsthemen – beispielsweise „Kommunikation“ und „Kooperationskultur“ – zusammen.


        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit

        
    
Impressionen vom 2. Stakeholder-Tag Nachhaltigkeit