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Bundesministerin Alabali Radovan bei der GIZ: „Ihre Expertise wird mehr denn je gebraucht“

BMZ-Chefin betont Schlüsselrolle der GIZ für eine starke Entwicklungspolitik

Eine Frau mit dunklen Haaren steht hinter einem Rednerpult
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan während ihrer Rede am GIZ-Campus Eschborn

Reem Alabali Radovan, Chefin des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), hat heute die GIZ am Campus Eschborn besucht. Sie stellte vor Hunderten Mitarbeitenden klar: In einer Welt im Umbruch sei deutsche Entwicklungspolitik ein zentraler Faktor für Stabilität.

Alabali Radovan betonte, dass das Bundesunternehmen eine Schlüsselrolle für eine starke Entwicklungspolitik spiele: „Die GIZ bleibt zentrale Durchführungsorganisation der deutschen Entwicklungspolitik. Ihre Expertise wird mehr denn je gebraucht, gerade in dieser Zeit, in der politische Steuerung klarer wird und operative Expertise entscheidend ist.”

Internationale Zusammenarbeit: Superpower für Sicherheit und Stabilität

Alabali Radovan ergänzte: Internationale Zusammenarbeit sei nicht nur "Softpower”, sondern "Superpower”. Das müsse auch in Deutschland stärker gesehen werden. Die GIZ sei weltweit eine anerkannte Marke. Ihre Kompetenz und Präsenz in rund 120 Ländern machten sie zu einer gefragten Partnerin. 

So ist die GIZ seit Jahren auch in vielen fragilen Ländern aktiv, etwa in Syrien oder dem Sudan. Hier wird deutlich: Wer über Jahrzehnte verlässlich handelt, kann auch in Krisen wirken. In der Ukraine beispielsweise hat die GIZ innerhalb kürzester Zeit die Winterhilfe auf den Weg gebracht und dringend benötigte Güter wie Transformatoren oder Blockheizkraftwerke beschafft.

GIZ auch künftig entscheidend bei der Umsetzung von Entwicklungspolitik

GIZ-Vorstandssprecher Thorsten Schäfer-Gümbel unterstrich: „Frieden braucht Entwicklung, deshalb ist internationale Zusammenarbeit ein Beitrag zur Sicherheit – auch für Deutschland. Mit ihrer weltweiten Präsenz und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit leistet die GIZ einen zentralen Beitrag dazu. Dabei gewinnt die Zusammenarbeit mit der Europäischen Union an Bedeutung.“

Schäfer-Gümbel begleitete Alabali Radovan mit seinen Vorstandskolleginnen Ingrid-Gabriela Hoven und Anna Sophie Herken und bedankte sich für die Wertschätzung der Ministerin. Die BMZ-Chefin führte aus, dass Entwicklungszusammenarbeit unverzichtbar sei: „Die GIZ übernimmt auch künftig eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung unserer politischen Ziele und trägt damit eine große Verantwortung bei der Gestaltung der Entwicklungspolitik.“

Fünf Personen in Businesskleidung stehen lächelnd in einem großen Raum
GIZ-Vorstand und der Betriebsratsvorsitzende begrüßten die Ministerin bei ihrem Besuch in der Empfangshalle am Campus Eschborn. Von links nach rechts: Ingrid-Gabriela Hoven (GIZ-Vorstandsmitglied), Jens Neumann (Betriebsratsvorsitzender GIZ), Reem Alabali Radovan (Bundesentwicklungsministerin), Thorsten Schäfer-Gümbel (GIZ-Vorstandssprecher), Anna Sophie Herken (GIZ-Vorstandsmitglied)
Viele Menschen sitzend in einem Saal verfolgen die Rede der Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan
Hunderte Mitarbeitende der GIZ verfolgten die Rede der BMZ-Chefin. Darin betonte sie: „Die GIZ bleibt zentrale Durchführungsorganisation der deutschen Entwicklungspolitik."
Die Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan steht hinter einem Rednerpult und spricht
Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan während ihrer Rede am GIZ-Campus Eschborn
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