Ägyptisch-Deutsche Grüne Wasserstoffpartnerschaft
Teilnehmende der ägyptisch-deutschen Wasserstoffpartnerschaft stehen für ein Foto zusammen.

Ausgangssituation

Industrie und Verkehr weltweit benötigen Wasserstoff, doch seine Herstellung produziert viel Kohlendioxid. Grüner Wasserstoff (gH2) gilt als klimafreundliche Alternative, weil er aus erneuerbaren Energien entsteht.

Ägypten hat wichtige Grundlagen geschaffen, um grünen Wasserstoff zu erzeugen und mit ihm zu handeln. So verfolgt die ägyptische Regierung eine Wasserstoffstrategie und will Anreize für Unternehmen schaffen, grünen Wasserstoff herzustellen. Denn das Land möchte sich zu einem regionalen gH2-Hub entwickeln und bis 2040 fünf bis acht Prozent des global gehandelten gH2-Markts abdecken.

Deutschland hat Interesse an grünem Wasserstoff und seinen Folgeprodukten, etwa Ammoniak und Methanol. Die Zusammenarbeit mit Ägypten ist daher wichtig für den gH2-Handel zwischen beiden Ländern.

Ziel

Ägyptische und deutsche Unternehmen sowie staatliche Fachbehörden arbeiten zusammen, um Ägyptens grüne Wasserstoffwirtschaft und -infrastruktur auszubauen sowie den Handel mit Europa und Deutschland zu fördern.

Vorgehensweise

Gemeinsam mit dem ägyptischen Ministerium für Elektrizität und erneuerbare Energien (Ministry of Electricity and Renewable Energy, MoERE) sowie weiteren Partnern aus Politik, Wirtschaft und Fachinstitutionen hat das Vorhaben eine Dialogplattform für grünen Wasserstoff geschaffen. Öffentliche Institutionen sowie Unternehmen tauschen sich dort aus und vernetzen sich. Sie erhalten zudem Informationen und Trainings.

Überdies analysiert das Vorhaben die Energieplanungsstrukturen in Ägypten. So soll das Land seine Ziele und Strategie für grünen Wasserstoff umsetzen können. Dafür identifiziert es im engen Austausch mit ägyptischen Behörden bestehende Lücken, erarbeitet Empfehlungen und unterstützt die Vernetzung mit deutschen Fachleuten.

Zusammen mit der Auslandshandelskammer Ägypten informiert das Vorhaben deutsche und europäische Unternehmen über den grünen Wasserstoffmarkt und vermittelt Geschäftskontakte.

Stand: September 2026

Öffentliche und private Teilnehmende eines Workshops stehen für ein Foto zusammen.

Kontakt

Diana Kraft-Schäfer
Downloads
Jahresbericht 2025: Bilaterale Energiepartnerschaften und Energiedialoge (BMWE 2026)
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Jahresbericht 2024: Bilaterale Energiepartnerschaften und Energiedialoge (BMWK 2025)
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