Ausgangssituation
Argentinien will seine Energieversorgung zukunftsfähig, sicher und wirtschaftlich tragfähig gestalten. Das Land verfügt über große Erdgasvorkommen und sieht darin kurzfristig eine Möglichkeit, die heimische Energieversorgung zu stabilisieren und Exportpotenziale zu erschließen. Gleichzeitig möchte Argentinien diese Ressourcennutzung mit langfristigen Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen. Hierfür muss es schrittweise die Voraussetzungen für eine diversifizierte, klimaverträgliche Energiezukunft schaffen.
Erneuerbare Energien, vor allem Wind- und Solarenergie, gewinnen an Bedeutung. Es bleiben jedoch strukturelle Herausforderungen: die Netzinfrastruktur ist unzureichend, wirtschaftliche Bedingungen schwanken, Regularien sind unsicher und der Zugang zu Investitionsmitteln ist eingeschränkt.
Ziel
Argentinien und Deutschland nutzen den Energiedialog als Plattform für politischen Austausch, Fachkooperation und die Entwicklung gemeinsamer Ansätze zur Energiewende.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt den Dialog zur Energiepolitik zwischen Argentinien und Deutschland und setzt dabei an zwei Handlungsschwerpunkten an.
Politische und technische Dialoge führen
Das Vorhaben organisiert gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und dem argentinischen Energiesekretariat politische Austausch- und Dialogformate. Dadurch werden strategische Energiethemen wie Energieeffizienz und erneuerbare Energien systematisch abgestimmt und gemeinsam weiterentwickelt.
- Privatwirtschaft einbinden
Das Vorhaben organisiert Formate namens „Business Councils“. Diese fördern die Zusammenarbeit zwischen argentinischen und deutschen Unternehmen und erleichtern es ihnen, konkrete Geschäfts- und Projektmöglichkeiten zu erkennen.
Stand: August 2026