Deutsch-Namibische Wasserstoff Kooperation

Ausgangssituation

Namibia will seine reichhaltigen erneuerbaren Ressourcen nutzen, um eine grüne Wasserstoffindustrie aufzubauen, die eigene Energieversorgung auszubauen, Jobs zu schaffen und Wasserstoffprodukte unter anderem nach Deutschland zu exportieren. 

Die Wasserstoff-Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia fördert dafür den Austausch von Wissen und Technologien im Energie- und Wasserstoffbereich und damit den Aufbau einer sauberen Energie- und Wasserstoffwirtschaft und grüner Wertschöpfungsketten. 

Ziel

In Namibia sind  Rahmenbedingungen verbessert, um grünen Wasserstoff und seine Energieträger zu produzieren, zu exportieren und lokal zu nutzen. Umweltrisiken wurden in die politische Diskussion aufgenommen. Ein Dialog mit der Zivilgesellschaft hat stattgefunden.

Männer stehen bei einer Projekteinweihung zu grüner Eisenproduktion in Namibia zusammen.

Vorgehensweise

Die Wasserstoff-Kooperation unterstützt den politischen Dialog der deutschen und namibischen Regierung und fördert eine zukunftsfähige grüne Wasserstoffwirtschaft in Namibia.

Dafür arbeitet das Vorhaben in drei Bereichen:

Es verbessert die Rahmenbedingungen für die lokale Produktion grüner Wasserstoffprodukte und unterstützt den Aufbau grüner Lieferketten wie ‘grüne Düngemittel’.

Es flankiert und organisiert den Austausch zwischen dem deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dem namibischen Ministerium für Bergbau und Energie (MME).

Es unterstützt die Analysen von Umweltrisiken und fördert den Dialog zwischen verschiedenen Interessensvertreter*innen.

Zudem ist die Wasserstoff-Partnerschaft mit einem Aufbauprojekt für das „Green Hydrogen Namibia Programm (GH2NP)“ verbunden. Kofinanziert über das BMWK und die Niederlande unterstützt das GH2NP als Umsetzungseinheit im namibischen Energieministerium (MME) die Entwicklung der grünen Wasserstoffindustrie. Den deutschen Beitrag setzt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH über Beratungs- und Finanzierungsleistungen gegenüber GH2NP um.

Stand: Juli 2024

Vertreter*innen aus Deutschland und Namibia unterhalten sich bei einer Veranstaltung.
Downloads
Jahresbericht 2022: Klima- und Energiepartnerschaften und Energiedialoge (BMWK 2023)
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