Vorgehensweise
Die Energiepartnerschaft befasst sich unter anderem mit den Themen:
- erneuerbare Energien fördern und in das Stromnetz integrieren
- einen regulatorischen Rahmen für Energieeffizienz schaffen
- langfristige Energieszenarien entwickeln
- eine algerische Strategie für grünen Wasserstoff unterstützen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das algerische Energieministerium leiten die Energiepartnerschaft. Zudem kommen Vertreter*innen der Regierungen und staatlicher Energiebehörden im Rahmen der Partnerschaft zusammen, um sich zu den Themen austauschen. Dazu gehören das Auswärtige Amt (AA), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie die algerischen, staatliche Energiekonzerne Sonatrach und Sonelgaz.
In zwei offenen Arbeitsgruppen zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz kommen zudem Vertreter*innen aus Wirtschaft, Forschung, Vereinen und Initiativen zusammen und bringen ihre Projekte ein. Seit 2024 fördert eine Arbeitsgruppe darüber hinaus Ansätze, um grünen Wasserstoff in Algerien zu produzieren und zu exportieren.
Das Vorhaben setzt zwei Sekretariate mit Sitz in Algier und Berlin um. Sie dienen den Beteiligten und Interessierten als erste Anlaufstelle und Plattform, um sich zur Energiepartnerschaft zu informieren.
Stand: Mai 2025