Ausgangssituation
In der beruflichen Bildung mangelt es vielerorts an praxisorientierter Lehre. Betriebe werden selten an der Ausbildung beteiligt, weshalb berufliche Bildung oft nicht den Anforderungen der Wirtschaft entspricht.
Ziel
Der Zugang zu praxisorientierter beruflicher Bildung ist durch Infrastrukturvorhaben in ausgewählten Ländern verbessert. Bildung wird geschlechtergerecht konzipiert.
Vorgehensweise
Eine betriebsnahe Berufsbildung vermittelt Auszubildenden wichtige Kenntnisse für die Arbeitswelt. Das Projekt nutzt daher Bauvorhaben für die praktische Ausbildung. Dabei dienen Infrastrukturprojekte, die die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) und das internationale Investitionsprogramm „Global Gateway Investment Agenda“ (GGIA) finanzieren, als Ausbildungsorte. Das Projekt verankert die praktische Ausbildung bereits in ihren Ausschreibungen. Dabei unterstützt es, die Vergabe von Bauaufträgen daran zu koppeln, dass die umsetzenden Unternehmen Ausbildungsplätze bereitstellen.
Darüber hinaus wirbt es bei Firmen für den betriebswirtschaftlichen Nutzen, in Ausbildung zu investieren. Das Projekt bildet gleichzeitig betriebliche Ausbilder*innen fort.
Das Projekt und Siemens Pakistan fördern Frauen in technischen Berufen. In Zusammenarbeit mit einem Ausbildungsinstitut bietet Siemens erfolgreichen Absolventinnen infrastrukturrelevante Praktika an.
In Lateinamerika berät das Projekt die Politik zur sozialen Sicherung, um positive Bedingungen für Aus- und Weiterbildung zu unterstützen.
Stand: Januar 2026