2022.2168.7

Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der internationalen Zusammenarbeit systematisch umsetzen

Inklusion von Menschen mit Behinderungen
Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
Land
Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorhaben
Dauer
Partner
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
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Dr. Bernd Schramm

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Zwei Personen kommunizieren in Gebärden. Zwischen ihnen sitzt eine dritte Person und lächelt in die Kamera.
Eine Designerin für inklusive Mode passt einer Frau mit amputiertem Arm ein Jackett an.

Ausgangssituation

Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die Vertragsstaaten, so auch Deutschland, ihre Entwicklungsmaßnahmen inklusiv zu gestalten. Auch die Agenda 2030 und deren Leitprinzip „Leave No One Behind“ betont, dass Inklusion unverzichtbar ist, um langfristige Entwicklungsziele zu erreichen. Vieles wurde in den letzten Jahren bereits umgesetzt, doch noch immer werden Menschen mit Behinderungen unzureichend bei Entwicklungsmaßnahmen berücksichtigt.

Dabei ist das Thema höchst relevant: Etwa jeder sechste Mensch in den Ländern des Globalen Südens lebt mit einer Behinderung. Viele erleben Ausgrenzung, Gewalt und Armut, haben seltener Zugang zu Bildung, Beschäftigung und öffentlichen Dienstleistungen und sind in Krisensituationen besonders schutzbedürftig. Vor allem Frauen und Mädchen werden oft grundlegende Rechte verwehrt.

Inklusion ist ein Schlüssel für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung von Gesellschaften. Die Potenziale sind enorm, denn Barrierefreiheit, digitale Innovationen, mehr soziale Gerechtigkeit und qualifizierte Fachkräfte verbessern die Lebensqualität aller.

Drei bengalische Frauen in bunter Kleindung betrachten etwas auf einem Mobiltelefon. Eine von ihnen hat eine Behinderung an den Armen.

Ziel

Mehr Menschen mit Behinderungen profitieren weltweit von Entwicklungsmaßnahmen deutscher und internationaler Akteure.

Vorgehensweise

Das Globalvorhaben

  • unterstützt die Bundesregierung und die Co-Gastgeber Jordanien und die International Disability Alliance bei der Durchführung des Global Disability Summits 2025 in Berlin.
  • zeigt Potenziale von Inklusion auf, fördert Bewusstseinsbildung und vermittelt Wissen zur praktischen Umsetzung von Inklusion.
  • berät und vernetzt staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure mit dem Ziel, die Zahl der inklusiven Entwicklungsmaßnahmen zu erhöhen.

Alle Aktivitäten berücksichtigen explizit die Gleichstellung von Frauen und adressieren verschiedene Formen von Diskriminierung. Das Vorhaben arbeitet stets eng mit Menschen mit Behinderungen sowie deren Selbstvertretungsorganisationen zusammen.

Stand: November 2023

Ein junger Mann im Rollstuhl spricht in ein Mikrofon vor dem Mischpult eines Tonstudios.
  • The IT Bridge Academy: Building Resilient IT Skills Supply for Persons with Disabilities in Kenya (GIZ 2023)
    pdf
    1,47 MB
  • Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der Projektplanung (GIZ 2022)
    pdf
    3,55 MB
  • Inklusion in textilen Lieferketten – ein Leitfaden (GIZ 2022)
    pdf
    5,45 MB
  • Guidelines on inclusion in textile supply chains (GIZ 2022)
    pdf
    5,63 MB
  • Ensuring social protection for persons with disabilities matters (GIZ 2021)
    pdf
    22,08 MB
  • Inclusion and tourism: Analysis and practical approaches for development cooperation projects (GIZ 2021)
    pdf
    7,05 MB
  • Inklusion und Tourismus: Analyse und Anwendungsansätze für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit (GIZ 2021)
    pdf
    7,1 MB
  • Becoming a disability-inclusive employer in the IT sector in Ghana (GIZ 2020)
    pdf
    3,02 MB
  • Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung (GIZ 2019)
    pdf
    677,02 KB
  • Including Persons with Disabilities in Employment Promotion (GIZ 2018)
    pdf
    1,06 MB

Aufträge mit ähnlicher thematischer und geografischer Passung:

Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorhaben
Armenien, Deutschland, Kolumbien, Ruanda, Tunesien
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