Ausgangssituation
Die peruanische Wirtschaft sah sich im letzten Jahrzehnt mit zahlreichen Herausforderungen, einschließlich der Pandemie, konfrontiert. Sie war jedoch äußerst widerstandsfähig. Die Menschen konsumierten mehr Güter, was industrielle Produktionen wachsen ließ.
Die Industrie jedoch deckt ihren Energiebedarf bisher überwiegend durch fossile Brennstoffe und ist auf veraltete und klimaschädliche Technologien angewiesen. Daher ist es entscheidend, auf klimafreundlichere Produktionssysteme umzustellen. Dafür sollen die Geschäftsmodelle von kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) in der verarbeitenden Industrie optimiert werden.
Trotz der Bemühungen der peruanischen Regierung, ist es bisher schwer, klimafreundliche Geschäftsmodelle zur Energieeffizienz (EE) in der Industrie zu entwickeln.
Ziel
Die Bedingungen für wirtschaftliche, energieeffiziente und somit klimafreundliche Geschäftsmodelle für KKMU in der verarbeitenden Industrie sind verbessert.
Vorgehensweise
Das Projekt arbeitet in drei Handlungsfeldern:
Es unterstützt Ausbildungsstätten dabei, ihre Weiterbildungsangebote durch Ausbau und Erweiterung derer in Themenbereichen der Energieeffizienz besser auf die Bedarfe produzierender KKMU auszurichten.
Es berät öffentliche und private Dienstleister dabei, ihre Beratungsleistung bedarfsgerecht für KKMU hinsichtlich Energieeffizienz und dem Übergang zu klimafreundlichen Geschäftsmodellen anzupassen.
Es unterstützt eine optimierte Vergabe öffentlicher und privater Förderkredite und -fonds an KKMU der verarbeitenden Industrie hinsichtlich der Integration von Auswahlkriterien der Energieeffizienz und Klimaneutralität.