Ausgangssituation: Bildung ist ein Menschenrecht. Sie verringert Armut und Ungleichheiten und fördert Selbstbestimmung, Gesundheit, Geschlechtergleichstellung und Frieden. Trotz der weltweiten Erfolge bleiben viele Herausforderungen bestehen. Krisen und Konflikte führen weltweit zu einer Verschlechterung der Bildungssituation. Auch der weltweite Lehrkräftemangel trägt dazu bei, dass vielen Kindern der Zugang zu hochwertiger Bildung verwehrt bleibt.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verfolgt einen ganzheitlichen Bildungsansatz und fördert frühkindliche Bildung bis hin zur Hochschul- und Erwachsenenbildung. Damit unterstützt dieser Ansatz das vierte Nachhaltigkeitsziel der Agenda 2030 (SDG 4): Hochwertige Bildung weltweit.
Ziel: Das BMZ und die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) leisten einen Beitrag zum Bildungsziel (SDG 4) der Agenda 2030.
Vorgehensweise: Das überregionale Vorhaben berät und unterstützt das BMZ dabei, Grundbildung als multilaterales Schwerpunktthema der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (BMZ 2030) umzusetzen.
Wesentliche Maßnahmen: Das Vorhaben berät das BMZ fachlich und strategisch zu Steuerungsmöglichkeiten in der multilateralen Zusammenarbeit insbesondere in den Bildungsfonds Global Partnership for Education (GPE) und Education Cannot Wait (ECW) sowie zu den Themenschwerpunkten
- Bildung im Kontext von Flucht und Krisen,
- inklusive und gendertransformative Bildung,
- Lehrkräfteförderung und Digitalisierung sowie
- Sport für Entwicklung (ab 2026).
Die zentralen Umsetzungspartner sind die Global Partnership for Education (GPE) und Education Cannot Wait (ECW). Weitere Partner sind die International Task Force on Teachers for Education 2030 (TTF), die United Nations Girls‘ Education Initiative (UNGEI), die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), die Deutsche UNESCO-Kommission und EQUALS (ITU).