Ausgangssituation
Die urbane Klimaagenda in Brasilien hat trotz der Anstrengungen einzelner Kommunen, des technischen Fachpersonals des Ministeriums verantwortlich für Stadtentwicklung und Organisationen des dritten Sektors bisher nicht die notwendige politische Aufmerksamkeit, technischen Kapazitäten und systematischen Unterstützungsangebote für die lokale Ebene.
Ziel
Akteure auf föderaler, bundesstaatlicher und kommunaler Ebene setzen abgestimmte Strategien zur nachhaltigen Stadtentwicklung unter Einbeziehung von Minderungs- und Anpassungsstrategien an den Klimawandel um.
Vorgehensweise
Das Projekt unterstützt daher in der Verlängerung auf nationaler Ebene den Aufbau eines institutionellen Mehrebenensansatzes für Klimaschutz im Ministerium, die Integration von Klimakriterien in Finanzierungsprogrammen und erarbeitet Vorschläge für ein Monitoringsystem für Klimaschutz auf kommunaler Ebene. Auf kommunaler Ebene weitet es den Mentoring- und Peerlearningansatz auf drei für den Klimaschutz relevanten Fokusbereichen aus: Flächennutzung in Städten des Amazonasgebiet, nachhaltige Abfallwirtschaft sowie eine faire klimatische Transition von Städten mit Fokus auf Leadership von Frauen und ethnischer Diversität. Dabei bezieht es lokale Erfahrungen ein, begleitet die Aktivitäten durch Fortbildungsprogramme, kooperiert mit weiteren IKI-Projekten und stellt seine Lernerfahrungen für die deutsche Politik bereit.