Ein Regal voller Fachbücher aus dem ein Buch mit einer Weltkarte auf dem Umschlag etwas herausragt. Copyright: GIZ

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe von Jugendlichen und jungen Frauen fördern

Förderung von Frauen und jungen Menschen für eine friedliche Entwicklung in Libyen

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2023 bis 2026

  • Produkte und Fachexpertise

    Soziale Entwicklung

Ausgangssituation

Seit den politischen Umbrüchen von 2011 ist Libyen von staatlicher Fragilität geprägt. Die Existenz zweier rivalisierender Regierungen im Westen und im Osten schafft große Herausforderungen bei der Regierungsführung des Landes. Gewalttätige Konflikte verschlechtern die Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten der Bevölkerung.

Junge Menschen, vor allem Frauen, sind von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. Ihre Bedürfnisse und Perspektiven werden nur unzureichend berücksichtigt. Besonders junge Frauen sind durch traditionelle Normen und Werte einer Vielzahl von Diskriminierungen ausgesetzt. Gleichzeitig wollen sie sich sozioökonomisch beteiligen.

Ziel

Staatliche und lokale Institutionen verbessern die geschlechtergerechte wirtschaftliche und gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen und jungen Frauen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben bildet Ausbilder*innen fort, damit sie Jugendlichen und jungen Frauen eine geschlechtergerechte berufliche Orientierung bieten können. Ziel ist es, die Beschäftigungs- und Einkommenssituation dieser Gruppen zu verbessern. Dafür arbeitet das Vorhaben mit libyschen Bildungseinrichtungen und Instituten für Berufsbildung zusammen.

Das Vorhaben agiert in den folgenden Handlungsfeldern:

  • Mitarbeiter*innen von staatlichen Institutionen der Jugendförderung sowie Jugend- und Trainingszentren in geschlechtergerechter Jugendarbeit ausbilden.
  • In den jeweiligen Einrichtungen friedensfördernde und geschlechtergerechte Maßnahmen umsetzen und Strategien für die sozioökonomische Teilhabe junger Menschen entwickeln.
  • Gemeinsam mit dem Jugendministerium sichere Räume für weitere Jugend- und Trainingszentren finden, renovieren und ausstatten.
  • Das Management der Jugend- und Trainingszentren für gendersensible und langfristige Nutzungskonzepte beraten.
  • Kontaktpersonen der Jugend- und Trainingszentren schulen, damit diese Mädchen und Frauen fördern und geschlechtergerechte Maßnahmen umsetzen.

Stand: Juli 2023

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