Ausgangssituation
Bäuerinnen und Bauern verschaffen ihren Anliegen nur Gehör, wenn sie sich in landwirtschaftlichen Verbänden organisieren. So können sie Kontakte mit der Lebensmittelindustrie, Politik und Zivilgesellschaft pflegen und ihren Mitgliedern Informationen und praktisches Wissen vermitteln. Bäuerliche Oranisationen sind ein Motor für die ländliche Entwicklung.
Ziel
Bäuerliche Organisationen spielen eine Rolle für die nachhaltige ländliche Entwicklung und berücksichtigen dabei die Anliegen von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, Frauen und der Jugend.
Vorgehensweise
Mit seinen Partnerorganisationen unterstützt das Vorhaben bäuerliche Organisationen darin, leistungsfähige Strukturen aufzubauen. Dazu betreibt es Organisationsentwicklung und schafft lokale Ausbildungsstrukturen für Trainer*innen. Dadurch können Verbände sich unabhängig und nachhaltig organisieren. Zudem unterstützen wir die Verbände darin, Dienstleistungs- und Qualifizierungsangebote für Bäuerinnen und Bauern zu verbessern. In kaufmännischen Trainings lernen sie, Businesspläne zu erstellen, ihre Produkte besser zu vermarkten und höhere Einkommen zu erzielen.
Damit bäuerliche Organisationen ihre Interessen vor Politik und Wirtschaft professionell vertreten können, beraten wir zu Advocacy-Arbeit. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen lädt es bäuerliche Verbände aus Afrika und Asien zu internationalen Konferenzen wie der Weltklimakonferenz ein.
Das Vorhaben verbessert zudem den Zugang von Jugendlichen und Frauen zu Führungspositionen in bäuerlichen Organisationen.
Es arbeitet mit Dachverbänden sowie regionalen und lokalen Partnerorganisationen zusammen. Wichtige Partner in der Umsetzung des Projekts sind unter anderen die Andreas Hermes Akademie (AHA), der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv), BBV-Landfrauen Internationale Zusammenarbeit GmbH (BBV-LIZ), AgriCord, die Panafrikanische bäuerliche Organisation (PAFO) und das Interkontinentale Netzwerk der Ökologischen bäuerlichen Verbände (INOFO).