Kontext
Die politische Entwicklung, geografische Faktoren sowie der Klimawandel stellen die Wasserwirtschaft im Westjordanland vor große Herausforderungen. In der Landwirtschaft reicht das verfügbare Wasser nicht aus. Daher sind nichtkonventionelle Wasserressourcen wie aufbereitetes Abwasser und gesammeltes Regenwasser entscheidend.
Zielsetzung
Staatliche und nichtstaatlicher Beteiligte sind versierter darin, nichtkonventionelle Wasserressourcen langfristig und umweltfreundlich zu bewirtschaften.
Vorgehensweise
Das Vorhaben agiert wie folgt:
1. Es trägt dazu bei, eine Strategie für ein langfristiges Abwassermanagement durch staatliche Stellen verschiedener Bereiche zu verabschieden. Das Vorhaben führt Dialogveranstaltungen mit Exper`*innen aus verschiedenen Bereichen durch und begleitet die Erarbeitung von regulatorischen Standards und Leitlinien.
2. Es fördert die Entwicklung regulatorischer Vorgaben für nichtkonventionelle Wasserressourcen, damit die Regierung sie beschließt.
3. Das Vorhaben unterstützt Gemeinden dabei, gute Praktiken zu übernehmen.
Das Vorhaben arbeitet dabei mit Fach- und Führungskräften der Palästinensischen Wasserbehörde (PWA) und anderer Ministerien und Institutionen. Die Zielbevölkerung sind die Gemeinden im Westjordanland. Zentrale Anliegen des Vorhabens sind:
• Koordinierung und Dialog zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Beteiligten
• bessere operative Voraussetzungen in der Wasserbewirtschaftung, zum Beispiel durch gemeinsame Entwicklung bestimmter Planungs- und Mangement Tools
• verbesserte institutionelle Fähigkeiten für eine langfristige und umweltfreundliche Wasserbewirtschaftung in den Gemeinden, zum Beispiel durch Fortbildungen.