Landmanagement in der Mekong-Region verbessern

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Verbessertes Landmanagement in der Mekong-Region 2
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Kambodscha, Laos, Myanmar, Vietnam
Gesamtlaufzeit: 2015 bis 2022

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Ausgangssituation

Die schnellen sozioökonomischen Veränderungen in der Mekong-Region haben in Kambodscha, Laos, Myanmar und Vietnam zu einem steigenden Bedarf an Land für Infrastruktur und Agrarbetriebe geführt. In der gesamten Region beeinträchtigen Agrarinvestitionen die Lebensgrundlagen vieler Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, da ihr Zugang zu dem Land, auf das sie angewiesen sind, eingeschränkt wird. Das betrifft vor allem Bäuerinnen und Bauern in entlegenen Gebieten, deren Landbesitz und Landnutzung auf Gewohnheitsrecht beruhen und wenig oder gar nicht dokumentiert sind. Von staatlicher Seite werden verschiedene politische Ansätze zur Regulierung von Investitionen in Verbindung mit Landenteignungen, Entschädigungsleistungen, Konzessionen und der Beilegung von Konflikten entwickelt. Die Umsetzung dieser Ansätze gestaltet sich schwierig, doch mittlerweile können die politischen Entscheidungsträger auf zahlreiche positive wie auch negative Erfahrungen aus den einzelnen Ländern zurückgreifen.

Ziel

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in der Mekong-Region haben sicherere und fairere Zugangs- und Verfügungsrechte an Agrarflächen und Wäldern.

Vorgehensweise

Das Vorhaben leistet einen Beitrag zum „Mekong Region Land Governance“-Programm (MRLG). Das MRLG wird über die Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) von der Schweizer Regierung finanziert und erhält zusätzliche Mittel von der luxemburgischen und der deutschen Regierung. Es zielt auf eine Verbesserung politischer Ansätze und praktischer Maßnahmen für sichere Landrechte landwirtschaftlicher Betriebe. Entsprechende Politikempfehlungen werden von Allianzen aus Reformakteuren in den einzelnen Ländern und auf regionaler Ebene ausgearbeitet. Diese befolgen regional oder national festgelegte Arbeitsabläufe, um politische und praktische Verbesserungen in zwei Themenbereichen (Landbesitz auf Grundlage des Gewohnheitsrechts und verantwortungsvolle Agrarinvestitionen) zu ermöglichen. Auf der politischen Ebene wird in den meisten Fällen bei der Verbesserung von Gesetzen, Durchführungsverordnungen und Regulierungsmechanismen angesetzt. Änderungen auf der praktischen Ebene beziehen sich vor allem auf eine bessere, effektive Umsetzung der Politik in den Kommunalverwaltungen.

Stand: August 2021

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