Gesunde Schulmahlzeiten für bessere Bildungschancen

Projektbeschreibung

Titel: Ernährung und Zugang zu Grundbildung
Auftraggeber: Deutsches Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Kofinanziert von: Europäische Union von 2016 bis 2021
Land: Malawi
Politischer Träger: Department of School Health and Nutrition (Ministry of Education)
Gesamtlaufzeit: 2016 bis 2022

© GIZ

Ausgangssituation

Malawi hat mit Ernährungs- und Nahrungsmittelunsicherheit zu kämpfen: Etwa 37 Prozent der Kinder unter fünf Jahren sind von chronischer Unterernährung betroffen. Die Folgen sind Wachstumsstörungen und häufige Krankheiten.

Da viele Kinder mit leerem Magen zur Schule gehen, können sie sich schlechter konzentrieren. Dies führt zu Fehlzeiten und einer hohen Rate an Wiederholungen und Schulabbrüchen. Viele Schulen haben außerdem keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen, weshalb Mädchen während ihrer Periode häufig dem Unterricht fernbleiben. Die Bildungsergebnisse in Malawi zählen daher zu den niedrigsten der Region.

Um gesunde Ernährung zu fördern, hat die Regierung Malawis den National School Health and Nutrition Strategic Plan erarbeitet. Darin spielen Home Grown School Meals eine wichtige Rolle.

Ziel

Gemeindemitglieder, Lehrkräfte und Schulleitende arbeiten an unterstützten Schulen zusammen, um gesunde Schulmahlzeiten bereitzustellen.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt 150 Schulen dabei, langfristig gesunde Mahlzeiten anzubieten, sodass Kinder regelmäßig zur Schule kommen. Dadurch verbessern sich der Ernährungs- und Gesundheitszustand der Schulkinder und ihre Lernfähigkeit steigt. Das Projekt fördert überdies gute Ernährungs- und Hygienepraktiken in interaktiven Formaten wie Kochdemonstrationen, Radioprogrammen und Schulclubs.

Als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie baut das Projekt zudem die sanitäre Infrastruktur in den Schulen aus und investiert in den Bau von Bohrlöchern und Sanitäranlagen. Durch regelmäßiges Händewaschen können Schulkinder und Lehrkräfte der Verbreitung von Durchfallerkrankungen und Covid-19 vorbeugen

Von 2016 bis 2021 unterstützte die Europäische Union das Projekt mit finanziellen Mitteln.

Stand: Juli 2021

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