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Nachhaltiger Bergbau

Mineralien ermöglichen moderne Technologien, doch ihr Abbau belastet oft Umwelt und Menschen. Neue Wege im Bergbau zeigen, wie sich Rohstoffe verantwortungsvoll gewinnen lassen.

Mineralische Rohstoffe ermöglichen die Technologien und die Infrastruktur, die unser Leben prägen. Doch ihr Abbau darf nicht auf Kosten von Natur und Mensch gehen. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass Rohstoffe verantwortungsvoll gewonnen, effizient genutzt und konsequent recycelt werden.

Verantwortungsvoller Bergbau

Wir unterstützen unsere Partnerländer dabei, den Bergbau umweltverträglicher und nachhaltiger zu gestalten. Dabei legen wir Wert darauf:

  • Umweltmanagementsysteme zu optimieren
  • wirksame Umweltprüfungen zu etablieren und
  • die Menschen in den Institutionen mit dem nötigen Wissen auszustatten.

Gemeinsam mit Ministerien, Behörden und der Bevölkerung fördern wir offene Entscheidungsprozesse, erleichtern den Zugang zu wichtigen Umweltinformationen und sorgen dafür, dass betroffene Gemeinden eine Stimme bekommen. So können wir Konflikte um Umweltverschmutzung, Land- und Wassernutzung oft schon im Vorfeld verhindern. 

Wir helfen unseren Partner dabei:

  • Emissionen und Verschmutzung zu reduzieren
  • die Artenvielfalt zu schützen
  • den Einsatz schädlicher Chemikalien wie Quecksilber zu minimieren sowie
  • beim Umgang mit Altlasten.

Unser Ziel ist ein Rohstoffsektor, der die Umwelt schont, die Gesundheit der Menschen schützt und faire Bedingungen vor Ort sichert.

Kreislaufwirtschaft für kritische Rohstoffe

Wir engagieren uns für einen sparsamen und zukunftsfähigen Umgang mit Rohstoffen. Seite an Seite mit unseren Partnerländern entwickeln wir Ansätze der Kreislaufwirtschaft im Bergbau:

Abraum wiederverwerten
Sekundärrohstoffe nutzen
Kritische Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt recyceln
Wiederverwertung bereits beim Produktdesign mitdenken
Sammel- und Recyclingsysteme aufbauen

So können Rohstoffe länger genutzt und leichter zurückgewonnen werden. Diese Maßnahmen tragen entscheidend zur Versorgungssicherheit bei – sowohl in Deutschland als auch in unseren Partnerländern. Eine gut funktionierende Kreislaufwirtschaft schützt nicht nur die Umwelt, sondern eröffnet Menschen weltweit neue wirtschaftliche Chancen.

Neuanfang nach dem Bergbau

Wenn eine Mine stillgelegt wird, darf das nicht das Ende der Region bedeuten. Wir unterstützten unsere Partnerländer hierbei:

  • Sichere Stilllegung: Kontaminierte Böden werden saniert, Methanemissionen überwacht und reduziert.
  • Neue Perspektiven: Ehemalige Abbauflächen werden renaturiert und anders genutzt, etwa als Solarparks.
  • Faire Übergänge: Besonders im Kohleausstieg begleiten wir den Wandel, damit niemand zurückbleibt.
  • Klare Rechtslage: Wir unterstützen Behörden bei der Entwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen.

Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir für eine Rohstoffwirtschaft, die Mensch und Natur gleichermaßen respektiert.

Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Globale Ziele, lokale Lösungen: So arbeiten wir an der Umsetzung der Agenda 2030.

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Zwei Kugelschreiber liegen auf einer weißen Oberfläche. Neben ihnen liegt ein kleiner runder Anstecker mit den Farben der SDGs.

Einblicke

Reportage

„Der Klimawandel kriegt mich nicht klein“

Der Klimawandel setzt die Nahrungsmittelproduktion weltweit unter Druck. Ein Besuch in Kenia zeigt, wie verbesserte Pflanzensorten Ernten sichern. Mit der Initiative „Crops to End Hunger“ hat die GIZ Forschungsstationen fit für die Zukunft gemacht.

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Eine lächelnde Frau in grüner Jacke mit dem Seed-Co-Logo hält in einem vertrockneten Maisfeld einen weißen Maiskolben.
Erklärt

Chance für den Klimaschutz

Kohlenstoffmärkte mobilisieren Geld für Klimaschutzprojekte. Sven Egbers leitet bei der GIZ mehrere Vorhaben dazu und erklärt, wie das funktioniert.

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Illustration eines blauen Globus mit zwei orangefarbenen Pfeilen, die im Kreis angeordnet sind, einer CO₂-Wolke oben rechts und einem Zertifikat mit Siegel unten links als Symbole für den Handel mit Emissionsrechten.
Thema

Best Practice aus der Türkei: Kunststoff recyclen und Chancen schaffen

Im Interview spricht Eyyup Sezer darüber, wie das Unternehmen Sönmez Global die Kreislaufwirtschaft fördert und gleichzeitig die Lebensgrundlage von Geflüchteten unterstützt. Eine Win-win-Situation für alle.

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Das türkische Unternehmen Sönmez Global stellt Haushaltswaren aus recyceltem Plastik her.
Passende Expertise der GIZ: Relevante nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs):
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