Über uns

Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer beraten Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Zentralasien, Lateinamerika und Nahost dabei, ihre langfristigen Entwicklungsziele selbständig und partizipativ zu erreichen. Aktuell sind rund 850 Expertinnen und Experten als Entwicklungshelfer für die GIZ im Einsatz.

Der Entwicklungsdienst der GIZ vermittelt jährlich mehr als 300 Entwicklungshelfer ins Ausland. In einem eingehenden Auswahlverfahren werden die Bewerber auf Grundlage der von den Partnerorganisationen angefragten Profile ausgewählt und nach einer gründlichen Vorbereitung in die Partnerländer entsandt. Für die Arbeit in Konfliktregionen und in HIV/AIDS-Hochprävalenzländern findet eine besonders intensive Vorbereitung statt. In der Regel beträgt die Mindestvertragsdauer zwei Jahre.

Entwicklungshelfer verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung und haben in mindestens zwei Jahren Berufserfahrung ihre Fachkenntnisse erprobt und erweitert. Ihnen allen gemeinsam ist die Motivation, entwicklungspolitisch sinnvolle Arbeit mit den Partnern vor Ort zu leisten, ihr Wissen und ihre Erfahrung in einem anderen kulturellen Kontext zur Verfügung zu stellen und dabei mitzuhelfen, die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern.

Die GIZ-Landesbüros sichern die fachliche Qualität vor Ort und den Austausch mit Kooperationspartnern der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Das Wissensmanagementsystem der GIZ bietet dabei die Grundlage für einen umfassenden Erfahrungs- und Wissenstransfer.

Wir entsenden Entwicklungshelfer auf Grundlage des Entwicklungshelfergesetzes (EfhG) im Rahmen unserer Vorhaben sowie als Friedensfachkräfte des Zivilen Friedensdienstes (ZFD).

Das Entwicklungshelfergesetz bietet die Grundlage für einen zeitlich befristeten solidarischen Dienst in Ländern des Südens. Es legt fest, dass die Gestaltung des Entwicklungsdienstes (den derzeit sieben) staatlich anerkannten Trägern obliegt und die Umsetzung mit öffentlichen Mitteln gefördert wird. Darüber hinaus enthält das Gesetz Ausführungen zum Entwicklungsdienstvertrag und den (sozialen) Leistungen und Unterhaltsrichtlinien für Fachkräfte. Weitere Einzelheiten regelt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Trägern.

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