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Umweltpolitik und globale Agenden

Die GIZ unterstützt ihre Partner dabei, die sozial-ökologische Trans­formation auf globaler, regionaler und nationaler Ebene voran­zubringen, um Klima und Bio­diversität zu schützen und die natürlichen Lebens­grundlagen der Menschen langfristig zu sichern.

Weltweite Abkommen zum Schutz von Biodiversität, Klima und Umwelt  schaffen den Rahmen für die Zielsetzung und die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen einzelner Länder, zum Beispiel:

  • Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD): Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität und gerechter Vorteilsausgleich
  • Übereinkommen zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD): Schutz von Böden und Förderung eines nachhaltigen Landmanagements
  • Klimarahmenkonvention (UNFCCC):  Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel mit dem Pariser Klimaschutzabkommen
  • Montreal-Protokoll: Ozonschutz
  • Chemie- und Abfallkonventionen: Basel, Rotterdam, Stockholm und Minamata
  • Abkommen zur Plastikverschmutzung (in Vorbereitung)

Die deutsche Regierung bringt sich gemeinsam mit Partnern aus Entwicklungs- und Schwellenländern aktiv in Verhandlungen solcher Abkommen ein. Dabei geht es darum, ambitionierte Ziele zu vereinbaren und regelmäßig die Fortschritte zu überprüfen. Die GIZ begleitet den Prozess.

Nachhaltigkeit braucht starke Netzwerke

Verschiedene Zielsetzungen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) lassen sich miteinander verbinden. Wir zeigen, wie man Synergien nutzt – etwa mit Ansätzen wie Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, Blue Economy, ökosystembasierte Anpassung an den Klimawandel oder One Health. Außerdem beraten wir zu globalen Prozessen wie nachhaltigem Chemikalienmanagement oder umweltgerechtem Handel. 

Internationale Netzwerke und Multi-Akteurs-Partnerschaften helfen, politische Impulse zu setzen und Umweltmaßnahmen mit anderen Politikfeldern zu verknüpfen. Wir unterstützen den Dialog zwischen Ländern, bauen Partnerschaften auf und helfen beim Erfahrungsaustausch – auch im Umgang mit EU-Regelungen. 

Nationale Lösungen für globale Herausforderungen

Jedes Land entwickelt eigene Strategien für Biodiversitäts-, Klima- und Umweltschutz und setzt globale Vereinbarungen in nationale Strategien und Aktionspläne um. Dafür braucht es Know-how und funktionierende Institutionen. Die GIZ unterstützt Biodiversitäts-, Klima- und Umweltschutz- sowie Wiederherstellungspolitik als eigenständiges Politikfeld und als übergreifende Querschnittsaufgabe.

Wir beraten unsere Partner und bieten Trainings an. Dabei geht es um folgende Inhalte:

  • umweltpolitische Strategien und Aktionspläne entwickeln und umsetzen
  • Biodiversitäts-, Klima -und Umweltziele in nationale Strategien und Programme integrieren
  • Kapazitätsentwicklung und Entwicklung von green skills
  • Durchführung von Umweltfolgenabschätzung und Risikoanalysen
  • Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, zum Beispiel zu Informationssystemen oder um Politikfolgen abzuschätzen
  • Planungs- und Kontrollprozesse gestalten
  • Umweltmanagement im Betrieb und entlang der Wertschöpfungskette verbessern
  • Regulierung auf nationaler, föderaler und kommunaler Ebene stärken
  • Kommunikation gestalten und nachhaltiges Verhalten fördern
  • die Biodiversität schützen, nachhaltig nutzen und Belastungen verringern
  • den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für Biodiversitäts-, Klima- und Umweltschutz sichern
  • Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zur Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen und zum Technologietransfer.

Biodiversität

Wie können sich Partnerländer weiterentwickeln, ihre Bedürfnisse decken und zugleich ihre natürlichen Lebensräume erhalten – also die Grundlage für ihr langfristiges Wohlergehen sichern? Wir unterstützen sie dabei, die Natur zu schützen, nachhaltig zu nutzen und geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen.

Mehr Biodiversität
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Klimawandel

Klimaschutz braucht Taten. Wir helfen Staaten, ihre Klimaziele zu erreichen – mit Planungsberatung, Investitionen und lokalem Wissen.

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Wasser, Böden, Luft

Wasser wird knapp, Böden erodieren, Luft ist belastet. Wir arbeiten mit Regierungen daran, das zu ändern.

Mehr Wasser, Böden, Luft
Icon Wasser, Böden, Luft
  • Leistungsangebot: Umweltpolitik, Umweltökonomie, Umweltmanagement
    pdf
    404,45 KB
  • Umwelt – Politik – Beratung
    Ein Beitrag zur Diskussion und praktischen Orientierung für die Beratungsarbeit der GIZ
    pdf
    16,14 MB
  • Leistungsangebot: Grüne Fiskalreform
    pdf
    1,99 MB
  • 20 Fragen und Antworten zum Thema Luftreinhaltung
    pdf
    349,13 KB
  • Leistungsangebot: Kreislaufwirtschaft
    pdf
    842,96 KB
  • Strengthening the National Implementation of Global Biodiversity Targets
    pdf
    467,2 KB
  • Synergies between adaptation, biodiversity and mitigation
    pdf
    3,72 MB
  • Plastics Treaty Assist Toolkit
    pdf
    11,24 MB

Einblicke

Reportage

„Der Klimawandel kriegt mich nicht klein“

Der Klimawandel setzt die Nahrungsmittelproduktion weltweit unter Druck. Ein Besuch in Kenia zeigt, wie verbesserte Pflanzensorten Ernten sichern. Mit der Initiative „Crops to End Hunger“ hat die GIZ Forschungsstationen fit für die Zukunft gemacht.

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Eine lächelnde Frau in grüner Jacke mit dem Seed-Co-Logo hält in einem vertrockneten Maisfeld einen weißen Maiskolben.
Interview

„Aus Klimazusagen müssen jetzt Taten werden“

Ingrid-Gabriela Hoven erklärt im Interview, was sie von der Weltklimakonferenz COP31 in Antalya erwartet. Die stellvertretende GIZ-Vorstandssprecherin macht deutlich, warum die Arbeit der GIZ hierbei auch deutschen Interessen dient.

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Eine lächelnde Frau mit schulterlangem blondem Haar, bunter Brille und orangefarbenem Blazer steht vor einer bunten Wandmalerei mit einer großen roten Sprechblase, in der „giz“ steht.
Erklärt

Chance für den Klimaschutz

Kohlenstoffmärkte mobilisieren Geld für Klimaschutzprojekte. Sven Egbers leitet bei der GIZ mehrere Vorhaben dazu und erklärt, wie das funktioniert.

Mehr Chance für den Klimaschutz
Illustration eines blauen Globus mit zwei orangefarbenen Pfeilen, die im Kreis angeordnet sind, einer CO₂-Wolke oben rechts und einem Zertifikat mit Siegel unten links als Symbole für den Handel mit Emissionsrechten.
Passende Expertise der GIZ: Relevante nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs):
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