Green Economy

Green Economy
© GIZ/Catharina Vale

Ein „grünes“ Wachstum erfordert neue Wirtschaftsstrukturen. Die GIZ berät ihre Partnerländer bei der Umstellung.

 

Wirtschaftswachstum und eine gerechte Verteilung des Wohlstands sind die Voraussetzungen für Armutsreduzierung und nachhaltige Entwicklung. Werden Wachstum und Entwicklung jedoch mit zu hohem Verbrauch und zu hohen Emissionen erkauft, werden künftige Generationen unter den Folgen leiden.

Schon heute verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Erde regenerieren kann. Parallel dazu nimmt die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen in vielen Ländern zu und gefährdet den sozialen Zusammenhalt. Nachhaltige Entwicklung setzt deshalb einen Wandel voraus – hin zu einer kohlenstoffarmen, ressourcenschonenden und sozial inklusiven Wirtschaft.

Auf dem Gipfel der Vereinten Nationen zu den Themen Nachhaltigkeit und Entwicklung Rio+20 im Juni 2012 war „Green Economy“ ein Schwerpunktthema. Zahlreiche Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländer haben erkannt, dass ein ökologischer Umbau der Wirtschaft und wirtschaftliches Wachstum keine Widersprüche sind. Heute streben viele Länder ein „grünes“ Wachstum an, das die Umwelt schont und den Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum entkoppelt.

Der Bedarf an Beratung und internationaler Kooperation auf dem Gebiet der „Green Economy“ ist groß und nimmt weiter zu. Im Vordergrund stehen Transformationsstrategien für die gesamte Wirtschaft oder einzelne Sektoren. Auch die Beratung zu rechtlichen und ökonomischen Instrumenten wie der ökologischen Finanzreform spielt eine große Rolle.

Die GIZ unterstützt die Partnerländer dabei, Wirtschaftsstrukturen zu schaffen, die auf nachhaltigen Produktions- und Konsummustern basieren. Diese Wirtschaftssysteme sollen Wohlstand, Klima- und Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit vereinen. Die GIZ-Beratung bezieht das ganze Spektrum der „Green Economy“ ein: Rahmenbedingungen, Privatwirtschaftsentwicklung, Beschäftigungs- und Berufsbildung, Finanzierung und Investitionen sowie nachhaltige Industriestandorte.