Green Economy

Green Economy
© GIZ/Catharina Vale

Die GIZ unterstützt die Partnerländer dabei, Wirtschaftsstrukturen zu schaffen, die auf nachhaltigen Produktions- und Konsummustern basieren und Wohlstand, Klima- und Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit vereinen. 

Wachsende Volkswirtschaften und eine gerechte Verteilung des Wohlstands werden als Voraussetzung angesehen, die Grundbedürfnisse der Weltbevölkerung zu befriedigen und nachhaltigen Wohlstand für die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu schaffen. Um aber die dafür notwendigen natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, steht die Weltgemeinschaft vor der Herausforderung, innerhalb von wenigen Jahren ihre Wirtschaftsweise zu einer treibhausgasneutralen Kreislaufwirtschaft umzuwandeln. Bisher werden allerdings mehr Ressourcen verbraucht, als die Erde regenerieren kann. Dieses Missverhältnis geht mit einer Zunahme der Ungleichheit von Einkommen und Vermögen in vielen Ländern einher, verbunden mit der Gefährdung des sozialen Zusammenhalts.

Nachhaltige Entwicklung setzt deshalb die Transformation hin zu einer treibhausgasneutralen, ressourcenschonenden und sozial inklusiven Wirtschaft auf der Basis von erneuerbaren Energien voraus. Im Jahr 2015 hat die Weltgemeinschaft sich verpflichtet, ihre Politik an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals - SDG) und dem Pariser Klimaabkommen auszurichten. Zentrales Ziel des Klimaabkommens ist es, die Erderwärmung auf unter 2°C, möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Inzwischen haben zahlreiche Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländer erkannt, dass eine ökologische Umstrukturierung der Wirtschaft langfristig zu höherem und gerechterem Wachstum führt. Deshalb streben sie ein „grünes“ Wachstum an, das die Umwelt schont und den Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum entkoppelt. Der Zugang zu “grüner” Energie wird damit zur Voraussetzung, um internationale Investoren gewinnen zu können.

Der Bedarf an Beratung und der Wunsch nach internationaler Kooperation für eine inklusive „Green Economy“ ist enorm. Im Zentrum der Beratung und internationalen Kooperation steht die Notwendigkeit, ganze Volkswirtschaften sowie einzelne Sektoren zu transformieren. Deshalb ist die logische Konsequenz, dass die Beratung zu ökonomischen Instrumenten wie der ökologischen Finanzreform sowie zur Gestaltung des Strukturwandels durch den Aufbau von umweltschonenden kleinen und mittleren Unternehmen in den letzten Jahren stark zugenommen hat und aller Voraussicht nach weiter steigen wird. 

Die GIZ unterstützt die Partnerländer dabei, Wirtschaftsstrukturen zu schaffen, die auf nachhaltigen Produktions- und Konsummustern basieren und Wohlstand, Klima- und Umweltschutz sowie soziale Gerechtigkeit vereinen. Die GIZ-Beratung bezieht das ganze Spektrum der „Green Economy“ ein: Schaffung und Verbesserung von politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, Privatwirtschaftsentwicklung, Beschäftigungs- und Berufsbildung, Finanzierung und Investitionen sowie nachhaltige Industriestandorte.

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