Digitales Lernen

Drei junge Erwachsene mit Laptops an einem Tisch im Freien

Wie und wo wir lernen und miteinander in Verbindung bleiben wird von der rasanten digitalen Entwicklung in starkem Maß verändert.

 
Neue und soziale Medien sind aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern die Pflege von Kontakten und den schnellen Gedankenaustausch. In früher ungeahntem Ausmaß und über alle physischen Grenzen hinweg ermöglichen sie es Gleichgesinnten, gemeinsam zu lernen (Peer-to-peer Learning) und Ideen in offenen Innovationsprozessen gemeinsam weiterzuentwickeln (Knowledge Sharing).

Die schnelle Verbreitung mobiler Technologien eröffnet immer mehr Menschen einen Zugang zu digitalen Informationen und Kommunikationswegen. Digitale Prozesse und Anwendungen haben auch das Leben und Arbeiten in Entwicklungs- und Schwellenländern stark verändert. Dazu gehört das Arbeiten in räumlich verteilten oder virtuellen Teams ebenso wie E-Learning, Mobile Learning oder kollaborative Lernszenarien unter Einbezug von sozialen Medien.

Digitales Lernen und Kooperieren setzt beim vernetzten Menschen an: Es gilt, die individuellen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und Menschen in Netzwerken zusammenzubringen. Das gemeinsame Lernen und Arbeiten entfaltet seine Wirkungen dann auch in Organisationen und auf der Ebene der Gesellschaft.

Unser Ansatz besteht aus drei methodischen Schritten:

  1. Den Technologie-Einsatz mit Blick auf das Veränderungspotenzial und Skalierungsmöglichkeiten konzipieren.
  2. Technologien entsprechend den Zielen anpassen und einsetzen, also nicht von der Technik sondern vom Menschen her auswählen.
  3. Die Übergabe der Technik an den Partner und die erforderlichen Ressourcen im Blick behalten, um das Kollaborations- und Lernszenario als Hebel für Nachhaltigkeit verankern zu können.

Es gibt eine Fülle von digitalen Lernformaten und dabei viele Mischformen, hier einige Beispiele:

Web Based Training: Teilnehmende arbeiten sich selbstständig durch „e-didaktisierte“ und visuell ansprechend aufbereitete Lerninhalte, die Lernerfolgskontrollen und Übungsfragen beinhalten.

Blended Learning: Kombination von Präsenzlernen und digitalen Lerneinheiten.

Webinar: Online-Seminar, bei dem die Teilnehmer einem Vortrag live folgen und in Diskussionen mit Beteiligten interagieren können. Umfragen und Diskussionen durch einen Text-Chat sowie gemeinsames Erarbeiten von Inhalten über ein Whiteboard können ergänzende Elemente sein.

Wiki: Inhalte können von Nutzern nicht nur gelesen, sondern auch geändert werden.

MOOC (Massive Open Online Course): Onlinekurs für eine sehr große Gruppe von Teilnehmern

Neue Methoden und Techniken wie Augmented Reality, Digital Storytelling und Gamification bieten zusätzliche Optionen für Lernformate.