Keine Spenden für den US-Wahlkampf, sondern Gesundheit für Malawi

19.11.2016 – Verbesserte Gesundheit für eine halbe Million Einwohner über die Clinton Development Initiative in Malawi.

Rund 500.000 Menschen haben im ländlichen Malawi seit 2013 Zugang zu essenziellen Gesundheits-, HIV/AIDS- und Ernährungsdiensten erhalten. Dies erfolgte im Rahmen eines Projekts, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit der Clinton Development Initiative (CDI) in Malawi umgesetzt hat.

Beteiligt war zudem das malawische Gesundheitsministerium. Die Kooperation hat 2013 begonnen und lief bis Ende Mai 2016. Der deutsche Beitrag zum Projekt beträgt 2,4 Millionen Euro. Es handelt sich um einen zweckgebundenen Beitrag, der über die GIZ abgewickelt wird. Die CDI ist für die Umsetzung des Projekts zuständig und hat diese Mittel beispielsweise dafür eingesetzt, Gesundheitszentren zu bauen und auszustatten sowie Gesundheitsfachkräfte zu schulen. Sie ist gegenüber der GIZ zur Rechenschaft über die korrekte Verwendung der Mittel verpflichtet. Aussagen, die GIZ habe der Clinton Foundation Mittel oder Spenden zur Verfügung gestellt, um den US-Wahlkampf von Hillary Clinton zu finanzieren, treffen daher nicht zu.