Die zunehmende Industrialisierung und Urbanisierung haben den Druck auf die natürlichen Ressourcen erhöht und die ökologischen und sozialen Auswirkungen in Kolumbien verstärkt. Infolgedessen räumt das Land der nachhaltigen Umstrukturierung seiner Wirtschaft Vorrang ein, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der effizienten Nutzung von Ressourcen liegt. Kolumbien hat bei der Abfallwirtschaft „downstream" erhebliche Fortschritte erzielt. Die neue Herausforderung besteht jedoch darin, das Design, die Produktion und die Verwendung von Materialien zu verbessern, was in der Lieferkette „upstream" geschehen kann.
Ziel: Kolumbiens Wirtschaft erzielt gute Fortschritte für eine Kreislaufwirtschaft, besonders bei der Optimierung von Produktions-, Design- und Verwertungsverfahren auf den vorgelagerten Stufen der Lieferketten der Textil-, Verpackungs- und Elektronikbranche.
Das Vorhaben legt den Schwerpunkt auf die folgenden Maßnahmen:
• Es fördert die innovative Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Bereich und der Privatwirtschaft, indem es die Abstimmung zu Praktiken der Kreislaufwirtschaft verbessert, die neue Ideen und Ansätze begünstigen.
• Es unterstützt Unternehmen bei einschneidenden Maßnahmen und einer ressourcen- und umweltfreundlichen Kreislaufwirtschaft. Des Weiteren führt das Vorhaben Studien durch, um Informationen zu gewinnen, die es erleichtern, Maßnahmen zu ergreifen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
• Es führt eine innovative Art der Finanzierung ein, die auf Kolumbiens erstem ergebnisorientierten Finanzierungsmechanismus zur Förderung der Kreislaufwirtschaft basiert.
• Es nutzt globales Wissen im Rahmen der Zusammenarbeit mit wichtigen internationalen Akteuren. Es gewährleistet den Wissenstransfer, sodass unterschiedliche Akteure entlang der drei ausgewählten Wertschöpfungsketten die besten Praktiken der Kreislaufwirtschaft einsetzen können.