Multilaterale Entwicklungspolitik gestalten und deutsche entwicklungspolitische Anliegen in den G7 und G20 positionieren

Multilaterale Entwicklungspolitik und G7-/ G20-Entwicklungsagenden

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Gesamtlaufzeit

    2020 bis 2024

  • Produkte und Fachexpertise

    Staat und Demokratie

Ausgangssituation

Die Bundesregierung fördert die Zusammenarbeit mehrerer Staaten in internationalen Foren, um die Ziele der Agenda 2030 und des Pariser Abkommens gemeinsam zu erreichen. Dieser Ansatz wird als multilaterale Entwicklungspolitik bezeichnet.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) setzt sich daher dafür ein, dass entwicklungs- und nachhaltigkeitspolitische Ziele bei den G7 und G20 sowie anderen multilateralen Foren eine wichtige Rolle spielen. Dabei verankert es auch langfristig die entwicklungspolitischen Ergebnisse der deutschen G7-Präsidentschaft 2022.

Ziel

Das BMZ gestaltet die Agenden der G7 und G20 sowie weiterer multilateraler Foren im Sinne der Agenda 2030 und des Pariser Abkommens, verankert die Ergebnisse der deutschen G7-Präsidentschaft 2022 und beteiligt zivilgesellschaftliche Akteur*innen stärker an den Prozessen der G7 und G20.

Vorgehensweise

Dazu ist das Vorhaben in folgenden Bereichen tätig:

  • Multilaterale Entwicklungspolitik gestalten: Das Vorhaben berät das BMZ zur Umsetzung der neuen multilateralen Strategie. Dabei identifiziert es Möglichkeiten zur besseren Verzahnung der bilateralen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit. Dazu analysiert es Trends in der multilateralen Entwicklungspolitik und unterstützt ein verstärktes Engagement in multilateralen Netzwerken sowie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Außerdem berät es zu Kooperationen mit nichteuropäischen Gebern.
  • Entwicklungsagenden der G7 und G20 unterstützen: Das Vorhaben berät das BMZ dabei, deutsche entwicklungspolitische Prioritäten in den G7 und G20 zu verankern. Dazu entsendet es Personal an G7-/G20-Partner und internationale Organisationen.
  • Legitimation der G7 und G20 fördern: Um Anliegen zivilgesellschaftlicher Akteur*innen aus Deutschland und dem globalen Süden besser in die Agenden der G7 und G20 einzubringen, entwickelt das Vorhaben Dialogformate und unterstützt ausgewählte Partnerorganisationen aus dem globalen Süden.

Stand: Mai 2023