2020.9086.8

Resilientes Wasser- und Abwassermanagement Südafrika

Kohlenstoffarmes und resilientes Wasser- & Abwassermanagement
Auftraggeber
Bundesmin. f.Umwelt,Klimaschutz,Naturschutz u. nukleare Sicherheit
Land
Südafrika
Dauer
Partner
Department of Water and Sanitation
Kontakt

Dirk Schaefer

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Logo der Internationalen Klimaschutz Initiative (IKI).

Ausgangssituation

Die Verantwortung für Wasser- und Abwasserdienstleistungen liegt in Südafrika bei den Gemeinden. Die Mehrzahl der Gemeinden verfügt jedoch nicht über die finanziellen und personellen Mittel, um diese Dienstleistungen langfristig zu erbringen. Die Sicherheit der Wasserversorgung sowie die Qualität der Abwasserbehandlung nimmt daher seit Jahren ab.

Der Wasserbedarf steigt durch Urbanisierung und wirtschaftliche Entwicklung. Zusätzlich nimmt die Gefahr von Dürreperioden und Überschwemmungen durch den Klimawandel zu. Vulnerable Bevölkerungsgruppen sind hiervon besonders betroffen.

Trinkwasser und Abwasser benötigt etwa ein Viertel des städtischen Stroms. Studien belegen jedoch, dass sich an dieser Stelle Energie einsparen lässt. Da die Stromversorgung Südafrikas weitgehend auf Kohle gestützt ist, ließen sich durch diese Energieersparnis auch die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren.

Ziel

Gemeinden in Südafrika setzten Maßnahmen zunehmend um, die die Klimaresilienz verbessern und die Treibhausgasemissionen der Wasser- und Abwasserdienstleistungen reduzieren.

Vorgehensweise

Die Maßnahmen des Projekts unterstützen die Klimaanpassung und verbessern die Energieeffizienz des Landes. Gleichzeitig tragen sie zu den nationalen Klimazielen bei und berücksichtigen die Bedürfnisse vulnerabler Gruppen.

Das Projekt verbessert die Effizienz und Resilienz der Wasser- und Sanitärversorgung, indem es:

• den Überflutungsschutz ausbaut,

• die Energieeffizienz verbessert,

• Wasserverluste reduziert und

• Fähigkeiten zum Wassermanagement fördert.

Das Projekt arbeitet in mindestens zwei Gemeinden nach einem replizierbaren Modell. Es unterstützt die Gemeinden dabei, Klimafinanzierungen zu erhalten.

Dabei unterstützt es auch das südafrikanische Ministerium für Wasser und Abwasser (DWS) dabei, die Umsetzung des Nationalen Masterplans für Wasser und Sanitärversorgung zu beschleunigen und effektiver zu gestalten.

 
Kläranlagen zählen zu den größten kommunalen Stromverbrauchern
© GIZ / Dirk Schaefer
Weitere Projektinformationen

CRS-Schlüssel
14020

Kombifinanzierung
  • Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) (2,90 Mio. €)
Entwicklungspolitische Kennungen

Signifikante Nebenziele:

  • Anpassung an den Klimawandel
  • Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen

Zuständige Organisationseinheit
1300 Südliches Afrika

Auftragsvolumen (aktuelles Projekt)
5.800.000 €

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